Marktszenario
Der europäische Markt für medizinisches Cannabisöl wurde im Jahr 2023 auf 905,56 Millionen US-Dollar geschätzt und soll bis 2032 einen Marktwert von 2.395,83 Millionen US-Dollar erreichen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 12,8 % im Prognosezeitraum 2024–2032 entspricht.
Der europäische Markt für medizinisches Cannabisöl steht vor einem deutlichen Wachstum, angetrieben durch die steigende Nachfrage der Patienten und die sich wandelnden regulatorischen Rahmenbedingungen. Deutschland und Großbritannien sind auch 2023 noch die führenden Akteure auf diesem Markt. Deutsche Patienten geben durchschnittlich 1.700 € pro Jahr für medizinische Cannabisprodukte aus, was einen stetigen Anstieg des Konsums widerspiegelt. Großbritannien, das einen vorsichtigen Ansatz bei der vollständigen Legalisierung verfolgt, verzeichnet einen deutlichen Anstieg der Verschreibungen für medizinisches Cannabis; die Patienten geben dort durchschnittlich 4.000 € pro Jahr aus. Bis 2028 werden diese beiden Länder voraussichtlich 77 % aller Verkäufe von medizinischem Cannabis und der Patientenzahlen in Europa ausmachen und damit ihre zentrale Rolle auf dem Markt unterstreichen.
Produktion und Import haben mit der steigenden Nachfrage Schritt gehalten. 2023 produzierten die Niederlande über 2.500 Kilogramm medizinisches Cannabis, während Italien rund 3.000 Kilogramm importierte. Deutschland dominiert weiterhin den Markt für medizinisches Cannabisöl und ist für fast 50 % aller Importe nach Europa verantwortlich. Dieses leistungsfähige Produktions- und Importnetzwerk ist entscheidend, um die wachsende Nachfrage der Patienten zu decken und eine stetige Versorgung mit medizinischem Cannabisöl auf dem gesamten Kontinent zu gewährleisten.
Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E) bleiben ein Eckpfeiler des europäischen Marktes für medizinisches Cannabis. Unternehmen investierten 2023 über 350 Millionen Euro in F&E-Initiativen mit dem Fokus auf die Entwicklung innovativer Produkte und die Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten für Patienten. Diese Investitionen sind entscheidend für die Entwicklung neuer Therapien auf Cannabisbasis und die Verbesserung der Behandlungsergebnisse. Das Marktwachstum wird zudem durch breitere makroökonomische Faktoren wie steigende Gesundheitsausgaben, eine alternde Bevölkerung und sich entwickelnde regulatorische Rahmenbedingungen beflügelt. Diese Faktoren, kombiniert mit der vielfältigen Verbraucherbasis und der beträchtlichen Kaufkraft Europas, werden den Markt für medizinisches Cannabisöl weiter vorantreiben. Angesichts dieser Trends sind die Zukunftsaussichten für medizinisches Cannabisöl in Europa äußerst vielversprechend, und für die kommenden Jahre wird mit weiterem Wachstum und einer positiven Entwicklung gerechnet.
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Marktdynamik
Treiber: Zunehmende Akzeptanz und Legalisierung in europäischen Ländern treiben das Marktwachstum an
Die zunehmende Akzeptanz und Legalisierung von medizinischem Cannabisöl in ganz Europa treibt das Wachstum des Marktes maßgeblich an. Stand 2023 haben 22 von 44 europäischen Ländern medizinisches Cannabisöl legalisiert, wobei Deutschland, Großbritannien und Italien führend sind. In Deutschland beispielsweise wuchs der Markt für medizinisches Cannabis seit der Legalisierung im Jahr 2017 jährlich um 50 % und erreichte 2022 einen Wert von 150 Millionen Euro. Großbritannien folgte mit einem Anstieg der Patientenrezepte um 300 % zwischen 2018 und 2023; 15.000 Patienten waren für die Behandlung mit medizinischem Cannabis registriert. Auch der italienische Markt expandierte: Die Patientenzahlen verdoppelten sich in den letzten zwei Jahren und erreichten über 10.000 registrierte Nutzer. Diese Zahlen verdeutlichen einen wachsenden Trend der Akzeptanz und Nutzung und deuten auf eine robuste Marktentwicklung hin.
Der europäische Markt für medizinisches Cannabisöl wird voraussichtlich von 2023 bis 2032 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 12,8 % wachsen. Die Zahl der registrierten Patienten, die in Europa medizinisches Cannabis nutzen, wird bis 2025 voraussichtlich 700.000 übersteigen, gegenüber rund 150.000 im Jahr 2023. Darüber hinaus führen Länder wie Frankreich und Spanien Pilotprogramme durch. Das französische Programm umfasst 3.000 Patienten, und Spanien plant, seine Studie bis 2024 auf 1.500 Patienten auszuweiten. Die steigende Anzahl klinischer Studien, die in den letzten zwei Jahren um 60 % zugenommen hat, unterstützt das Marktwachstum zusätzlich. Diese zunehmende Akzeptanz und Legalisierung in ganz Europa bietet ideale Bedingungen für das Wachstum des Marktes für medizinisches Cannabisöl.
Trend: Wachsende Investitionen in Forschung und Entwicklung für medizinisches Cannabisöl
Ein bedeutender Trend, der den Markt für medizinisches Cannabisöl in Europa prägt, ist das steigende Investitionsvolumen in Forschung und Entwicklung (F&E). Im Jahr 2022 erreichten die europäischen Investitionen in cannabisbezogene F&E 200 Millionen Euro, was einem Anstieg von 40 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der klinischen Studien mit medizinischem Cannabisöl um 70 % gestiegen; allein im Jahr 2023 wurden über 200 Studien durchgeführt. Dieser Trend wird durch das wachsende Interesse am Verständnis des therapeutischen Potenzials von Cannabisöl für verschiedene Erkrankungen angetrieben. So stiegen beispielsweise in Großbritannien die staatlichen Fördermittel für die Cannabisforschung von 2021 bis 2023 um 50 % auf insgesamt 50 Millionen Pfund.
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) meldete einen Anstieg der Zulassungsanträge für Cannabis-basierte Arzneimittel um 30 % zwischen 2020 und 2023. Auch private Unternehmen im Markt für medizinisches Cannabisöl haben ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung deutlich erhöht. Die fünf größten Cannabisunternehmen Europas investierten 2023 zusammen 100 Millionen Euro, ein Plus von 25 % gegenüber 2022. Die Zahl der Patentanmeldungen im Zusammenhang mit medizinischem Cannabisöl stieg in den letzten drei Jahren ebenfalls um 35 %. Dieser Anstieg der F&E-Investitionen dürfte zu mehr innovativen Produkten auf dem Markt führen, die das Potenzial haben, die Behandlungsergebnisse für Patienten zu verbessern und das Spektrum behandelbarer Erkrankungen zu erweitern. Mit zunehmender wissenschaftlicher Evidenz für die Wirksamkeit von medizinischem Cannabisöl wächst auch dessen Akzeptanz in der Ärzteschaft, was das Marktwachstum weiter ankurbelt.
Herausforderung: Regulatorische und logistische Komplexitäten behindern die Marktexpansion
Trotz des vielversprechenden Wachstums steht der Markt für medizinisches Cannabisöl in Europa vor erheblichen Herausforderungen, vor allem aufgrund regulatorischer und logistischer Komplexität. Die regulatorische Landschaft in Europa ist stark fragmentiert, da jedes Land seine eigenen Regeln und Vorschriften für die Herstellung, den Vertrieb und die Verwendung von medizinischem Cannabisöl hat. Während beispielsweise Deutschland und Italien bereits regulatorische Rahmenbedingungen geschaffen haben, befinden sich andere Länder wie Polen und Irland noch in der Anfangsphase der Entwicklung ihrer Richtlinien. Diese Inkonsistenz stellt ein Hindernis für Unternehmen dar, die auf mehreren europäischen Märkten tätig sein wollen. Im Jahr 2023 wurde berichtet, dass 60 % der europäischen Cannabisunternehmen mit regulatorischen Hürden konfrontiert waren, die die Markteinführung ihrer Produkte um durchschnittlich sechs Monate verzögerten.
Lieferkettenprobleme verschärfen die Herausforderung zusätzlich: 70 % der europäischen Anbieter von medizinischem Cannabisöl verzeichneten 2022 aufgrund strenger Import-/Exportkontrollen und Qualitätsanforderungen Lieferengpässe. Der europäische Cannabisölmarkt verzeichnete 2023 einen Angebotsrückgang von 20 %, hauptsächlich aufgrund dieser regulatorischen Hürden. Darüber hinaus berichteten 50 % der europäischen Länder über unzureichende Infrastruktur für den Anbau und die Verarbeitung von medizinischem Cannabis, was zu einer Importabhängigkeit führte. Diese Abhängigkeit verursachte Preisschwankungen; die durchschnittlichen Kosten für medizinisches Cannabisöl schwankten im vergangenen Jahr um 15 %. Die Bewältigung dieser regulatorischen und lieferkettenbezogenen Herausforderungen ist entscheidend für das nachhaltige Wachstum des Marktes für medizinisches Cannabisöl in Europa.
Segmentanalyse
Durch Derivate
Basierend auf Derivaten wird der europäische Markt für medizinisches Cannabisöl, gemessen an den Derivaten, von Cannabidiol (CBD) mit einem Umsatzanteil von über 82,82 % angeführt. Die Dominanz von CBD ist primär auf ein günstiges rechtliches und regulatorisches Umfeld zurückzuführen, das die Grundlage für ein rasantes Marktwachstum geschaffen hat. Der Regulierungsrahmen der Europäischen Union gewährleistet Produktsicherheit und -qualität und fördert so das Vertrauen der Verbraucher und das Marktwachstum. Ein entscheidender Moment war das Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH) im Jahr 2020, das CBD nicht als Betäubungsmittel einstufte und damit dessen Verwendung und Verkauf weiter legitimierte. Dieses Urteil, zusammen mit länderspezifischen Regelungen wie der liberalen Haltung der Schweiz zum Verkauf von Hanfblüten, hat die Marktführerschaft von CBD in der Region gefestigt. Für den CBD-Markt wird ein jährliches Wachstum von 12,34 % zwischen 2024 und 2032 prognostiziert, wodurch er bis 2032 ein Volumen von 2,02 Milliarden US-Dollar erreichen soll. Darüber hinaus wird erwartet, dass der europäische CBD-Markt bis 2026 über 50 Millionen Nutzer zählen wird, was seine hohe Marktdurchdringung unterstreicht.
Verbrauchertrends und -präferenzen haben maßgeblich zur Dominanz von CBD auf dem europäischen Markt für medizinisches Cannabisöl beigetragen. Hauptgrund für den CBD-Konsum sind die wahrgenommenen gesundheitlichen Vorteile, darunter Schmerzlinderung, Angstreduktion und verbesserte Schlafqualität, die während der Pandemie verstärkt in den Fokus gerückt sind. Das vielfältige Produktangebot des Marktes, von Lebensmitteln und Ölen bis hin zu Hautpflegeprodukten, deckt ein breites Spektrum an Verbraucherbedürfnissen ab und ist dank des wachsenden E-Commerce leicht zugänglich. Die Nachfrage nach natürlichen und biologischen Produkten in Europa hat die Popularität von CBD zusätzlich gesteigert. Wirtschaftliche Faktoren wie der relativ stabile Wohlstand der europäischen Verbraucher und die wachsende Bevölkerung haben das Marktwachstum unterstützt. Die Verbreitung von CBD ist insbesondere bei jüngeren Erwachsenen deutlich höher, was die Konsumraten ankurbelt. Herausforderungen wie regulatorische Unsicherheit, Versandbeschränkungen und falsche Produktkennzeichnung bestehen jedoch weiterhin. Trotz dieser Hürden unterstreicht der robuste Wachstumskurs des europäischen CBD-Marktes, der sich in bedeutenden Investitionen wie den 118 Millionen Euro in Cannabis-Startups in der gesamten EU widerspiegelt, seine führende Position im Bereich des medizinischen Cannabisöls.
Nach Quelle
Gemessen an der Herkunft dominiert der Markt für medizinisches Cannabisöl mit einem Marktanteil von über 92,21 %. Diese Dominanz lässt sich auf verschiedene Faktoren zurückführen, darunter regulatorische Änderungen, zunehmende Akzeptanz und das therapeutische Potenzial von Cannabisprodukten. Ein Hauptgrund ist die fortschreitende Legalisierung und Regulierung von medizinischem Cannabis in verschiedenen europäischen Ländern. So erreichte beispielsweise Deutschland, ein führender Markt, im Jahr 2023 einen geschätzten Umsatz von 450 Millionen US-Dollar mit medizinischem Cannabis, was eine starke Nachfrage widerspiegelt. Darüber hinaus hat sich der europäische Markt deutlich diversifiziert. Das Produktangebot reicht von Cannabisöl über hochwirksame Extrakte bis hin zu essbaren Produkten und deckt ein breites Spektrum medizinischer Bedürfnisse ab. Diese Diversifizierung wird durch eine wachsende Zahl von Studien unterstützt, die die Wirksamkeit von Cannabisöl bei der Behandlung von Erkrankungen wie Epilepsie, Multipler Sklerose und chronischen Schmerzen belegen. Zudem haben Länder wie die Schweiz Pilotprojekte für den legalen Verkauf von Cannabis gestartet, was einen breiteren Trend zu Akzeptanz und Regulierung signalisiert.
Mehrere Faktoren haben das Wachstum des europäischen Marktes für medizinisches Cannabisöl aus natürlichen Quellen begünstigt. Die regulatorischen Rahmenbedingungen haben sich verbessert, wobei Länder wie Deutschland führend im Absatz sind und andere wie die Schweiz rechtliche Studien durchführen. Diese regulatorische Unterstützung war entscheidend für die Legitimierung der medizinischen Verwendung von Cannabisöl. Auch die zunehmende wissenschaftliche Evidenz für die therapeutischen Vorteile von Cannabisöl hat eine wichtige Rolle gespielt. Studien belegen seine Wirksamkeit bei der Linderung von Symptomen fortgeschrittenen Krebses, Epilepsie und anderen chronischen Erkrankungen, was zu einer höheren Akzeptanz bei medizinischem Fachpersonal und Patienten geführt hat. Das wirtschaftliche Potenzial des Cannabismarktes hat erhebliche Investitionen angezogen und Innovationen sowie Produktentwicklungen vorangetrieben.
Auf Antrag
Im Anwendungsbereich führt das Segment Schmerztherapie den Markt mit einem Umsatzanteil von über 26,46 % im Jahr 2023 an und wird voraussichtlich mit einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 13,56 % weiter wachsen. Die steigende Nachfrage nach medizinischem Cannabisöl zur Schmerztherapie in ganz Europa ist auf Gesetzesänderungen, ein wachsendes Bewusstsein und klinische Studien zurückzuführen, die seine Wirksamkeit belegen. Viele europäische Länder haben begonnen, ihre Cannabisgesetze zu liberalisieren und so den Zugang zu medizinischem Cannabisöl sowie dessen Verschreibung zu erleichtern. Diese rechtliche Entwicklung ist eine Reaktion auf die zunehmende Forschung, die die Vorteile von Cannabisöl bei der Behandlung chronischer Schmerzen belegt – einer Erkrankung, von der Millionen Menschen auf dem Kontinent betroffen sind. Studien haben gezeigt, dass Cannabisöl die Schmerzintensität effektiv reduzieren und die Lebensqualität von Patienten mit Erkrankungen wie Arthritis, Multipler Sklerose und krebsbedingten Schmerzen verbessern kann. Darüber hinaus sind traditionelle Schmerztherapien wie Opioide aufgrund ihres Suchtpotenzials und ihrer Nebenwirkungen in die Kritik geraten, wodurch Cannabisöl zu einer attraktiven Alternative wird.
Deutschland, einer der größten Märkte für medizinisches Cannabisöl in Europa, meldete für 2023 über 1,2 Millionen ausgestellte Rezepte, ein Großteil davon zur Schmerzbehandlung. Auch im Vereinigten Königreich stieg die Zahl der Patientenregistrierungen für medizinisches Cannabis deutlich an: Allein im ersten Halbjahr 2023 registrierten sich über 10.000 neue Patienten, viele von ihnen wegen chronischer Schmerzen. In Italien erweiterte der staatliche Gesundheitsdienst seine Leistungen um medizinisches Cannabisöl, was zu einem Nachfrageboom führte. Allein im ersten Quartal gaben Apotheken über 200 Kilogramm Cannabisöl aus. Laut dem spanischen Patientenregister gaben die meisten der 50.000 registrierten Nutzer von medizinischem Cannabis Schmerzlinderung als Hauptgrund für die Anwendung an. Das französische Pilotprojekt für medizinisches Cannabis mit 3.000 Patienten berichtete von einer signifikanten Schmerzlinderung bei einer beträchtlichen Anzahl von Teilnehmern, was das therapeutische Potenzial von Cannabisöl weiter bestätigt. Diese Statistiken unterstreichen die wachsende Akzeptanz und Nutzung von medizinischem Cannabisöl als wirksame Schmerztherapie in ganz Europa.
Von Endbenutzern
Die Pharmaindustrie ist mit einem Marktanteil von über 51 % der führende Abnehmer von medizinischem Cannabisöl in Europa. Dies ist auf ihre leistungsstarke Infrastruktur für Forschung, Entwicklung und Vertrieb von Medikamenten auf Cannabisbasis zurückzuführen. Diese Dominanz basiert auf der Fähigkeit der Branche, umfangreiche klinische Studien durchzuführen, die die notwendigen Nachweise für die Zulassung durch die Aufsichtsbehörden und das Vertrauen von medizinischem Fachpersonal liefern. So wurde beispielsweise Epidiolex von GW Pharmaceuticals, ein aus Cannabis gewonnenes Medikament gegen schwere Epilepsie, von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen. Dies unterstreicht die Fähigkeit der Branche, strenge Qualitäts- und Sicherheitsstandards zu erfüllen. Darüber hinaus hat die zunehmende Vielfalt an Cannabisprodukten, darunter hochwirksame Extrakte und Öle, die therapeutischen Anwendungsmöglichkeiten von medizinischem Cannabis erweitert und das Interesse und die Investitionen der Pharmaindustrie weiter angekurbelt.
Mehrere aktuelle Erkenntnisse unterstreichen die führende Rolle der Pharmaindustrie auf dem Markt für medizinisches Cannabisöl. Im Jahr 2023 verzeichnete der europäische Markt einen signifikanten Anstieg bei der Anzahl von Arzneimitteln auf Cannabisbasis; über 50 neue Produkte kamen auf den Markt. Auch die Zahl der klinischen Studien mit medizinischem Cannabis in Europa stieg stark an; allein im vergangenen Jahr wurden über 200 Studien registriert. Deutschland, einer der größten Märkte für medizinisches Cannabis in Europa, meldete, dass 2023 über 100.000 Patienten medizinisches Cannabisöl verschrieben bekamen. Darüber hinaus stellte die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) fest, dass die Nachfrage nach Behandlungen von cannabisbedingten Erkrankungen gestiegen ist, mit über 350 Behandlungsfällen pro 100.000 Erwachsene. Schließlich erreichten die Ausgaben der europäischen Pharmaindustrie für Forschung und Entwicklung neue Höchststände: Jährlich werden Milliarden von Euro in die Entwicklung neuer Therapien auf Cannabisbasis investiert. All diese Faktoren verdeutlichen die zentrale Rolle der Pharmaindustrie auf dem europäischen Markt für medizinisches Cannabisöl.
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Länderanalyse
Deutschland trägt mit über 59,15 % zum Umsatz des europäischen Marktes für medizinisches Cannabisöl bei. Mit dem Inkrafttreten des Cannabisgesetzes am 1. April 2024 hat Deutschland bedeutende Fortschritte bei der Legalisierung und Regulierung von Cannabis erzielt. Dieses neue Gesetz erlaubt Erwachsenen ab 18 Jahren den Besitz von bis zu 25 Gramm Cannabis zum Eigenkonsum sowie den Anbau von bis zu drei Cannabispflanzen zu Hause. Mitglieder von Anbauvereinen dürfen Cannabis zudem anbauen, vertreiben und beziehen. Die Deutsche Ärztekammer äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich potenzieller Risiken für die psychische Gesundheit junger Menschen. Darüber hinaus importierte Deutschland im Jahr 2022 rund 20,8 Tonnen medizinische Cannabisblüten. Das Hanfsegment dominierte den Markt mit einem Umsatzanteil von 85,8 % im Jahr 2023, was die steigende Nachfrage der Verbraucher nach hochwertigen Cannabisprodukten, einschließlich Ölen, widerspiegelt.
Deutschland ist führend auf dem europäischen Markt für medizinisches Cannabisöl. Unterstützt wird dies durch einen Rechtsrahmen, der die legale Anwendung von medizinischem Cannabis unter bestimmten Bedingungen ermöglicht und die Kosten für berechtigte Patienten von der Krankenversicherung übernimmt. Die Zahl der Verschreibungen für medizinisches Cannabis steigt stetig und spiegelt die wachsende Akzeptanz als natürliches Heilmittel für verschiedene Erkrankungen wider. Die Liberalisierung der Cannabisgesetze hat zu einem Anstieg des heimischen Anbaus geführt, die Importabhängigkeit verringert und lokale Produzenten gestärkt. Diese Entwicklung ist entscheidend für die Nachhaltigkeit und das Wachstum des Cannabismarktes in Deutschland. Im Jahr 2023 gab es in Deutschland rund 100.000 registrierte Patienten, die medizinisches Cannabis nutzten, und der Inlandsmarkt für medizinisches Cannabis hatte ein Volumen von 200 Millionen Euro. Deutschlands starke Wirtschaft und die hohe Kaufkraft haben zum Wachstum des Cannabismarktes beigetragen und es den Konsumenten ermöglicht, alternative Gesundheitsoptionen wie medizinisches Cannabis zu erkunden, was die Marktexpansion weiter vorangetrieben hat.
Führende Akteure auf dem europäischen Markt für medizinisches Cannabisöl
Überblick über die Marktsegmentierung:
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