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Markt für intelligente Stromzähler: Nach Komponenten (Hardware (Leistungsrelais, Sensoren, Kondensatoren, Widerstände, Schalter, Sonstige), Software, Dienstleistungen (Installation, Wartung und Beratung); Technologie (Funkfrequenz (RF) (Wi-SUN, LoRa, Bluetooth, Wi-Fi, 4G-LTE/5G, GNSS), Sonstige); Endnutzer (Privatkunden, Gewerbe, Industrie); Vertriebskanal (Online- und Offline-Vertrieb (Direktvertrieb, Vertriebspartner, Sonstige)); Region – Marktgröße, Branchendynamik, Chancenanalyse und Prognose für 2026–2035

  • Letzte Aktualisierung: 08. Januar 2026 |  
    Format: PDF
     | Berichts-ID: AA0924932  

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Hardware hält einen Marktanteil von 62,99 %, da für intelligente Netzsysteme zunächst physische Sensoren benötigt werden. Umfangreiche Greenfield-Projekte wie Indiens RDSS (250 Millionen Einheiten) und europäische Vorgaben erfordern hohe Vorabinvestitionen in Geräte, bevor die Monetarisierung der Software erfolgen kann.

RF Mesh ist mit einem Marktanteil von rund 57 % führend, vor allem in Nordamerika und Japan. Energieversorger bevorzugen den Eigenbesitz des Netzes (nach Wi-SUN-Standards), um laufende Telekommunikationskosten (OPEX) zu vermeiden und die Netzstabilität bei Stürmen zu gewährleisten. Mobilfunk (NB-IoT) wird hingegen in kostensensiblen Märkten wie Indien aufgrund der geringeren Anfangskosten bevorzugt.

AMI 2.0 verlagert den Fokus von der Abrechnung auf die Echtzeit-Netzsteuerung. Neue Zähler von Anbietern wie Itron und Landis+Gyr nutzen integrierte KI zur Verarbeitung hochauflösender Wellenformen (1 MHz) und ermöglichen so die Erkennung gefährlicher hochohmiger Fehler sowie spezifischer Lastsignaturen von Geräten (z. B. Elektrofahrzeugen) direkt am Netzrand.

Intelligente Stromzähler sind kritische Infrastruktur und werden über komplexe regulatorische Ausschreibungen, nicht über E-Commerce, vertrieben. Distributoren wie WESCO und Rexel bieten wichtige Logistik-, Konfektionierungs- und Kreditdienstleistungen für fragmentierte kommunale Versorgungsunternehmen, die von den Herstellern nicht direkt bedient werden können.

Der Markt verlagert sich von Investitionsausgaben (CAPEX) hin zu Gesamtausgaben (TOTEX). Energieversorger kaufen nun Daten als Dienstleistung (Data-as-a-Service) statt Hardware. AMISPs wie IntelliSmart finanzieren die Assets und verleasen sie an die Energieversorger, wodurch die Datenverfügbarkeit für 10 Jahre garantiert wird.

 Die zunehmende regulatorische Fragmentierung erschwert die Situation. Der für 2025 geplante Verkauf des EMEA-Geschäfts durch Landis+Gyr signalisiert, dass die Margen im Hardware-Hochvolumensegment in Europa im Vergleich zu den softwarereichen Möglichkeiten in Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum sinken.

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