Marktszenario
Der Markt für digitale Zahlungen wurde im Jahr 2024 auf 122,32 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2033 einen Marktwert von 712,14 Milliarden US-Dollar erreichen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 21,80 % im Prognosezeitraum 2025–2033 entspricht.
Die Nachfrage nach digitalen Zahlungen hat sich als globales Phänomen etabliert und die Art und Weise, wie Privatpersonen und Unternehmen Finanztransaktionen abwickeln, grundlegend verändert. Dieser Wandel ist besonders in Ländern wie Indien, China, den USA, Großbritannien und Schweden deutlich zu beobachten, die die digitale Zahlungsrevolution anführen. Indien beispielsweise hat sich mit seiner Unified Payments Interface (UPI) als globaler Vorreiter etabliert. Über diese Schnittstelle wurden 2023 beeindruckende 117,6 Milliarden Transaktionen abgewickelt, 2024 waren es bereits 172,2 Milliarden – der höchste Wert weltweit. China, das zwar vom indischen Markt hinsichtlich des Transaktionsvolumens überholt wurde, dominiert weiterhin mit Plattformen wie Alipay und WeChat Pay, die Zahlungslösungen nahtlos in den Alltag integriert haben. Die USA konnten dank ihrer starken technologischen Infrastruktur ein signifikantes Wachstum bei der Nutzung digitaler Geldbörsen verzeichnen, mit einem Anstieg von über 60 % im dritten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorjahr.
Der Erfolg des Marktes für digitale Zahlungen in diesen Ländern lässt sich auf eine Kombination von Faktoren zurückführen, darunter eine robuste technologische Infrastruktur, unterstützende Regierungsinitiativen und ein sich wandelndes Konsumverhalten. Indiens Programm „Digital India“ und Chinas Bestrebungen hin zu einer bargeldlosen Gesellschaft haben maßgeblich zur Verbreitung beigetragen. In Schweden hat die staatliche Förderung digitaler Zahlungen das Land an die Spitze der bargeldlosen Bewegung gebracht. Die weite Verbreitung von Smartphones und Internetzugang war ein entscheidender Faktor: Weltweit steigt der Besitz von Kryptowährungen jährlich um über 30 % und erreicht 2024 mehr als 560 Millionen Nutzer. Dieses Wachstum wird zusätzlich durch die zunehmende Akzeptanz digitaler Zahlungsmethoden im Geschäftsleben unterstützt; Kreditkarten werden 2024 von über 75 % der Unternehmen weltweit akzeptiert.
Die Akteure im Markt für digitale Zahlungen reagieren auf die steigende Nachfrage mit strategischen Innovationen und Partnerschaften. Unternehmen wie PayPal, Square und Stripe erweitern ihr Serviceangebot und nutzen Technologien, um Zahlungsprozesse zu optimieren. PayPal beispielsweise konnte seine dominante Position mit einem Marktanteil von 45 % bei Online-Zahlungstechnologien Anfang 2025 behaupten. Die Integration KI-gestützter Betrugsprävention stand dabei im Fokus: Visas KI-Modell verhindert jährlich Betrugsfälle im Wert von fast 30 Milliarden US-Dollar, und Mastercards KI-Lösungen verbessern die Genauigkeit der Betrugserkennung um bis zu 300 %. Diese Fortschritte schützen nicht nur Verbraucher, sondern animieren auch mehr Händler zur Einführung digitaler Zahlungssysteme. Da sich der Markt weiterentwickelt, wird ein Anstieg des Anteils von Sofortzahlungen an den weltweiten Transaktionen von über 15 % im Jahr 2023 auf über 20 % bis 2028 prognostiziert. Dies deutet auf einen Trend hin zu schnelleren und effizienteren Zahlungslösungen. Dieser Trend, gepaart mit den laufenden Innovationen im Bereich Blockchain und dezentraler Finanztechnologien, lässt vermuten, dass sich die Landschaft der digitalen Zahlungen in den kommenden Jahren weiter ausdehnen und verändern wird.
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Marktdynamik
Treiber: Die zunehmende Verbreitung mobiler Geräte ermöglicht einen breiten Zugang zu digitalen Zahlungslösungen
Das rasante Wachstum der Nutzung mobiler Geräte hat die Verbreitung digitaler Zahlungsmethoden maßgeblich vorangetrieben. Insbesondere Smartphones sind zu unverzichtbaren Werkzeugen für den Zugang zu verschiedenen Finanzdienstleistungen geworden, darunter mobile Geldbörsen, Banking-Apps und Peer-to-Peer-Zahlungsplattformen. Die weite Verbreitung mobiler Geräte hat den Umgang mit Geld grundlegend verändert und digitale Zahlungen zugänglicher und bequemer gemacht. Die Integration fortschrittlicher Technologien wie KI und 5G hat die Leistungsfähigkeit mobiler Geräte weiter verbessert und sie für digitale Transaktionen effizienter gemacht.
Der globale Smartphone-Markt verzeichnete ein bemerkenswertes Wachstum: Die Nutzerzahlen stiegen von 5,22 Milliarden im Jahr 2020 auf 6,97 Milliarden bis Ende 2024. Dieser rasante Anstieg der Smartphone-Nutzung schuf ideale Bedingungen für die Expansion digitaler Zahlungslösungen. China führt den globalen Smartphone-Markt mit 911,92 Millionen Nutzern an, gefolgt von Indien mit 439,42 Millionen und den USA mit 270 Millionen Nutzern. Diese Zahlen verdeutlichen das enorme Potenzial für die Nutzung digitaler Zahlungsmethoden in verschiedenen Regionen. In China beispielsweise nutzen 81,15 % der Smartphone-Besitzer mobile Zahlungstechnologien, was die tiefe Integration digitaler Zahlungen in den Alltag unterstreicht. In den USA ist die Nutzung zwar geringer, aber 37 % der Nutzer verwenden PayPal, die beliebteste mobile Zahlungs-App des Landes. Diese Statistiken zeigen die unterschiedlichen Integrationsgrade mobiler Zahlungen in verschiedenen Märkten und das Potenzial für weiteres Wachstum im Bereich digitaler Zahlungen.
Trend: Dominanz mobiler Geldbörsen – Plattformen wie Apple Pay gewinnen an Popularität
Der Aufstieg mobiler Geldbörsen, insbesondere von Plattformen wie Apple Pay, markiert einen bedeutenden Trend im Markt für digitale Zahlungen. Diese digitalen Geldbörsen haben sich von einfachen Zahlungsmitteln zu umfassenden Plattformen entwickelt, die eine Reihe von Finanzdienstleistungen anbieten, darunter Zahlungen im Geschäft, Peer-to-Peer-Überweisungen und die Integration in Kundenbindungsprogramme. Der Erfolg mobiler Geldbörsen lässt sich auf ihre Benutzerfreundlichkeit, ihre Sicherheitsfunktionen und die nahtlose Integration in bestehende Smartphone-Ökosysteme zurückführen. Apple Pay beispielsweise hat sich zu einem dominanten Akteur entwickelt, der jährlich schätzungsweise 10 Billionen US-Dollar abwickelt und in den USA einen Marktanteil von 92 % hält.
Die Integration von mobilen Geldbörsen mit anderen Technologien hat deren Funktionalität und Attraktivität im digitalen Zahlungsverkehr weiter gesteigert. So ermöglicht beispielsweise das Internet der Dinge (IoT) die Interaktion digitaler Geldbörsen mit verschiedenen vernetzten Geräten und damit Zahlungen über Smartwatches und Fitness-Tracker. Diese Integration schafft ein vernetztes Ökosystem mit zahlreichen Vorteilen für Verbraucher und Unternehmen, das reibungslose Interaktionen ermöglicht und das gesamte Zahlungserlebnis verbessert. Die biometrische Authentifizierung in digitalen Geldbörsen bietet zusätzliche Sicherheit und gewährleistet, dass nur autorisierte Nutzer Zugriff auf die Geldbörse haben. Zukünftig dürfte die fortschreitende Entwicklung von KI in digitalen Geldbörsen zu noch personalisierteren und sichereren Zahlungslösungen führen.
Herausforderung: Sicherheits- und Datenschutzbedenken beeinträchtigen das Vertrauen in digitale Zahlungssysteme
Trotz des rasanten Wachstums und der zunehmenden Verbreitung digitaler Zahlungsmethoden stellen Sicherheits- und Datenschutzbedenken weiterhin erhebliche Herausforderungen dar, die das Vertrauen und die breitere Akzeptanz beeinträchtigen. Die digitale Natur dieser Transaktionen macht sie anfällig für verschiedene Cyberbedrohungen, darunter Datenlecks, Identitätsdiebstahl und Betrug. Diese Sicherheitsrisiken haben reale Auswirkungen, betreffen Millionen von Nutzern und führen zu erheblichen finanziellen Verlusten. So verursachte beispielsweise Identitätsbetrug im Jahr 2023 Verluste in Höhe von 43 Milliarden US-Dollar für erwachsene US-Bürger, was die Schwere des Problems und die Notwendigkeit robuster Sicherheitsmaßnahmen verdeutlicht.
Die Bedrohungslandschaft entwickelt sich ständig weiter, und Cyberkriminelle setzen immer ausgefeiltere Taktiken ein. Phishing-Angriffe beispielsweise haben dramatisch zugenommen, und der Diebstahl von Zugangsdaten stieg in der zweiten Jahreshälfte 2024 um 703 %. Auch Business Email Compromise (BEC) ist zu einer weit verbreiteten Bedrohung geworden, wobei die durchschnittlichen Kosten eines BEC-Schadenersatzanspruchs von 84.000 US-Dollar im Jahr 2022 auf 183.000 US-Dollar im Jahr 2023 deutlich anstiegen. Diese Statistiken unterstreichen die dringende Notwendigkeit verbesserter Sicherheitsmaßnahmen und der Aufklärung der Nutzer, um diesen Bedrohungen im digitalen Zahlungsverkehr entgegenzuwirken. Darüber hinaus bleibt die Verwendung gestohlener Zugangsdaten eine der Hauptmethoden für das Eindringen in Unternehmen. Kompromittierte Zugangsdaten machten 2024 16 % aller Datenschutzverletzungen aus. Dies verdeutlicht die anhaltende Herausforderung der Sicherung digitaler Identitäten und den Bedarf an robusteren Authentifizierungsmaßnahmen in digitalen Zahlungssystemen. Die Berücksichtigung dieser Sicherheits- und Datenschutzbedenken ist entscheidend für den Aufbau und die Aufrechterhaltung des Vertrauens der Nutzer in digitale Zahlungsplattformen, was wiederum für deren weiteres Wachstum und ihre Akzeptanz im digitalen Zahlungsverkehr unerlässlich ist.
Segmentanalyse
Nach Zahlungsart
Bankkarten, einschließlich Kredit- und Debitkarten, halten derzeit über 32 % des Marktanteils im digitalen Zahlungsverkehr. Dies ist auf ihre weite Verbreitung, ihren Komfort und ihre Sicherheitsmerkmale zurückzuführen. Der globale Markt für Kreditkartenzahlungen hatte 2024 einen Wert von 548,1 Milliarden US-Dollar und wird Prognosen zufolge bis 2033 auf 1.052,7 Milliarden US-Dollar anwachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 8,5 % entspricht. Dieses Wachstum wird durch die zunehmende Nutzung bargeldloser Transaktionen, insbesondere in entwickelten Volkswirtschaften mit hoher Kartennutzung, befeuert. Die Nachfrage nach Bankkarten wird zudem durch ihre Integration in digitale Geldbörsen und mobile Zahlungsplattformen gesteigert, wodurch ihre Nützlichkeit erhöht wird. Darüber hinaus hat der Aufstieg des E-Commerce, der 2024 weltweit einen Umsatz von 5,8 Billionen US-Dollar erzielte, die Kartennutzung weiter angekurbelt, da Karten die bevorzugte Zahlungsmethode für Online-Transaktionen darstellen. Die Sicherheitsmerkmale von Bankkarten, wie EMV-Chips und Tokenisierung, spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle für ihre Vormachtstellung, da sie das Betrugsrisiko verringern, das die Weltwirtschaft im Jahr 2024 35,6 Milliarden US-Dollar kostete. Darüber hinaus hat die zunehmende Verfügbarkeit kontaktloser Zahlungsmöglichkeiten, die im Jahr 2024 um 45 % zunahm, die Bedeutung von Bankkarten im digitalen Zahlungsökosystem erhöht.
Die Dominanz von Bankkarten im globalen Markt für digitale Zahlungen wird durch ihre Eignung für Online- und Offline-Transaktionen weiter gestärkt, was sie zu einem vielseitigen Zahlungsmittel macht. Im Jahr 2024 wurde der globale Markt für POS-Terminals auf 79,5 Milliarden US-Dollar geschätzt, wobei Bankkarten die am häufigsten genutzte Zahlungsmethode an diesen Terminals darstellten. Die Integration von Bankkarten in mobile Zahlungsplattformen wie Apple Pay und Google Pay hat ebenfalls zu ihrer weiten Verbreitung beigetragen. Es wird erwartet, dass mobile Zahlungstransaktionen bis 2028 ein Volumen von 13,8 Billionen US-Dollar erreichen werden. Darüber hinaus hat die steigende Nachfrage der Verbraucher nach Prämien- und Cashback-Programmen, die von Bankkarten angeboten werden, deren Nutzung weiter angekurbelt. So bevorzugen 70 % der Verbraucher in den USA Karten, die solche Vorteile bieten. Der globale Markt für Prämien und Kundenbindungsprogramme wurde im Jahr 2024 auf 250,6 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2029 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 12,6 % wachsen. Darüber hinaus hat die regulatorische Unterstützung für Kartenzahlungen, wie beispielsweise die EU-Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2), die eine sichere Authentifizierung für Online-Transaktionen vorschreibt, die Dominanz von Bankkarten auf dem Markt für digitale Zahlungen weiter gestärkt.
Nach Transaktionstyp
Über 70 % der Zahlungen im digitalen Zahlungsverkehr sind Inlandstransaktionen. Dies liegt vor allem an den regulatorischen Rahmenbedingungen und der Infrastruktur, die lokale Zahlungen begünstigen. In den USA erreichten die Inlandszahlungsvolumina 2024 106,7 Billionen US-Dollar. Treiber dieses Wachstums war die Initiative „Faster Payments“ der Federal Reserve, die die Geschwindigkeit und Effizienz von Inlandstransaktionen verbessern soll. Auch in Indien wurden allein im Oktober 2024 über die Unified Payments Interface (UPI) 16,58 Milliarden Transaktionen abgewickelt, was die Dominanz inländischer Zahlungssysteme unterstreicht. Die Präferenz für Inlandstransaktionen wird zudem durch niedrigere Transaktionskosten begünstigt, da grenzüberschreitende Zahlungen oft höhere Gebühren verursachen, die durchschnittlich 5,8 % des Transaktionswerts betragen. Darüber hinaus sind inländische Zahlungssysteme sicherer und schneller. Echtzeit-Zahlungssysteme wie der britische Faster Payments Service verarbeiten 95 % der Transaktionen in weniger als 10 Sekunden. Die fortschreitende digitale Transformation hat den Wandel hin zu inländischen digitalen Zahlungen weiter beschleunigt, da die Abhängigkeit vom lokalen E-Commerce im Jahr 2024 um 32,4 % zunahm. Regierungen und Zentralbanken haben sich ebenfalls proaktiv für die Förderung inländischer Zahlungssysteme eingesetzt, beispielsweise mit Initiativen wie dem TARGET Instant Payment Settlement (TIPS)-System der Europäischen Zentralbank, das im Jahr 2024 1,8 Milliarden Transaktionen abwickelte.
Die Dominanz inländischer Transaktionen im digitalen Zahlungsmarkt wird auch durch die zunehmende Nutzung mobiler Zahlungsplattformen vorangetrieben, die primär für den lokalen Gebrauch konzipiert sind. 2024 erreichten mobile Zahlungstransaktionen in China 45,66 Billionen US-Dollar, wobei inländische Transaktionen über 92 % des Gesamtvolumens ausmachten. Der Aufstieg QR-Code-basierter Zahlungssysteme, die 2024 weltweit Transaktionen im Wert von 2,9 Billionen US-Dollar abwickelten, hat inländische Zahlungen weiter angekurbelt, da sie in lokalen Märkten weit verbreitet sind. Darüber hinaus hat die steigende Nachfrage der Verbraucher nach Komfort und Schnelligkeit bei Zahlungen die Akzeptanz inländischer Zahlungssysteme gefördert. So bevorzugen 80 % der Verbraucher in den USA Echtzeitzahlungen für ihre Transaktionen. Der globale Markt für Echtzeitzahlungen hatte 2024 einen Wert von 14,2 Milliarden US-Dollar und wird voraussichtlich bis 2029 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 33,4 % wachsen.
Nach Branchensegment
Der Banken-, Finanzdienstleistungs- und Versicherungssektor (BFSI) hält über 30 % des Marktanteils im digitalen Zahlungsverkehr. Dies ist auf seine Rolle als Hauptabwickler von Finanztransaktionen zurückzuführen. 2024 wurde der globale BFSI-Markt auf 24,7 Billionen US-Dollar geschätzt, wobei digitale Zahlungen ein wesentlicher Umsatztreiber waren. Die Dominanz des Sektors wird durch die zunehmende Nutzung digitaler Bankdienstleistungen weiter gestärkt, die 2024 um 26 % wuchs, da Verbraucher verstärkt auf Online- und Mobile-Banking-Plattformen umstiegen. Der BFSI-Sektor profitiert zudem von seiner Fähigkeit, integrierte Zahlungslösungen wie mobile Geldbörsen und Zahlungsgateways anzubieten, über die 2024 Transaktionen im Wert von 7,4 Billionen US-Dollar abgewickelt wurden. Darüber hinaus hat der Fokus des Kreditkartenzahlungsmarktes auf Sicherheit und Betrugsprävention, in den 2024 Investitionen in Höhe von 46,2 Milliarden US-Dollar flossen, ihn zu einem vertrauenswürdigen Akteur im Ökosystem des digitalen Zahlungsverkehrs gemacht. Der Aufstieg des Open Banking, das Drittanbietern den Zugriff auf Finanzdaten ermöglicht, hat ebenfalls zur Dominanz des BFSI-Sektors beigetragen, der 2024 allein in Europa über 30 Millionen Nutzer verzeichnete. Darüber hinaus hat die Fähigkeit des Sektors, Datenanalysen und KI für personalisierte Zahlungslösungen zu nutzen, seine Marktposition gestärkt, wobei für KI-gestützte Zahlungslösungen bis 2026 ein jährliches Wachstum von 38 % erwartet wird.
Die dominante Stellung des BFSI-Sektors im Markt für digitale Zahlungen wird durch sein breites Angebot an Zahlungslösungen – darunter Kreditkarten, Debitkarten und mobile Geldbörsen – weiter gestärkt, die den vielfältigen Bedürfnissen der Verbraucher gerecht werden. Im Jahr 2024 wurde der globale Markt für mobile Geldbörsen auf 1,8 Billionen US-Dollar geschätzt, wobei BFSI-Unternehmen über 62 % des Marktanteils ausmachten. Der Innovationsfokus des Sektors, insbesondere auf die Entwicklung von Blockchain-basierten Zahlungslösungen, hat ebenfalls zu seiner Dominanz beigetragen. Bis 2027 werden Blockchain-Transaktionen voraussichtlich 1,6 Billionen US-Dollar erreichen. Darüber hinaus hat die zunehmende Nutzung digitaler Zahlungslösungen durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die 2024 48 % der weltweiten digitalen Zahlungstransaktionen ausmachten, die Marktposition des BFSI-Sektors weiter gestärkt. Die Fähigkeit des Sektors, nahtlose grenzüberschreitende Zahlungslösungen anzubieten, über die 2024 Transaktionen im Wert von 171,6 Billionen US-Dollar abgewickelt wurden, hat seine Dominanz im Markt für digitale Zahlungen ebenfalls weiter ausgebaut.
Nach Komponente
Zahlungslösungen, darunter Payment-Gateways, Zahlungsabwicklung, E-Wallets, Sicherheitslösungen und Kassensysteme, beherrschen über 70 % des digitalen Zahlungsmarktes. Grund dafür ist ihre zentrale Rolle bei der Ermöglichung reibungsloser Transaktionen. Der globale Markt für Payment-Gateways hatte 2024 einen Wert von 26,7 Milliarden US-Dollar und soll bis 2029 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 12,6 % wachsen. Treiber dieses Wachstums ist die zunehmende Verbreitung des E-Commerce, der 2024 weltweit einen Umsatz von 5,8 Billionen US-Dollar erzielte. Auch Zahlungsabwicklungslösungen, die 2024 Transaktionen im Wert von 7,4 Billionen US-Dollar abwickelten, tragen maßgeblich zu dieser Dominanz bei, da sie die reibungslose Zahlungsabwicklung auf verschiedenen Plattformen gewährleisten. Der Aufstieg von Mobile Wallets, die 2024 Transaktionen im Wert von 1,8 Billionen US-Dollar verarbeiteten, hat die Nachfrage nach Zahlungslösungen zusätzlich gesteigert, da diese Komfort und Sicherheit bieten. Zahlungssicherheit und Betrugsmanagementlösungen, in die 2024 weltweit 46,2 Milliarden US-Dollar investiert wurden, sind entscheidend für das Vertrauen der Verbraucher in digitale Zahlungen. Die zunehmende Verbreitung von Kassensystemen (POS-Systeme), die 2024 um 17 % wuchs, hat Zahlungslösungen sowohl im Online- als auch im Offline-Bereich relevanter gemacht. Die Integration von KI und maschinellem Lernen in Zahlungslösungen, die bis 2026 voraussichtlich jährlich um 38 % wachsen wird, hat deren Effizienz und Sicherheit weiter verbessert und sie zu unverzichtbaren Bestandteilen des digitalen Zahlungsökosystems gemacht.
Die Dominanz von Zahlungslösungen wird durch ihre Fähigkeit, ein breites Spektrum an Branchen wie Einzelhandel, E-Commerce und Gastgewerbe zu bedienen, weiter gestärkt. Im Jahr 2024 wurde der globale E-Commerce-Markt im Einzelhandel auf 5,8 Billionen US-Dollar geschätzt, wobei Zahlungslösungen über 72 % der Transaktionen ausmachten. Die zunehmende Nutzung kontaktloser Zahlungslösungen, die 2024 um 45 % wuchs, trug ebenfalls zur Dominanz von Zahlungslösungen im digitalen Zahlungsverkehr bei, da sie eine schnellere und sicherere Zahlungsoption bieten. Darüber hinaus hat der Aufstieg abonnementbasierter Zahlungsmodelle, die 2024 Transaktionen im Wert von 715 Milliarden US-Dollar abwickelten, die Nachfrage nach Zahlungslösungen weiter angekurbelt, da sie eine bequeme und wiederkehrende Zahlungsoption bieten. Der zunehmende Fokus auf Cybersicherheit im digitalen Zahlungsverkehr, der 2024 Investitionen in Höhe von 165 Milliarden US-Dollar ausmachte, hat die Dominanz von Zahlungslösungen ebenfalls verstärkt, da sie robuste Sicherheitsfunktionen zum Schutz vor Betrug und Datenlecks bieten.
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Regionalanalyse
Nordamerika: Dominanz auf dem globalen Markt für digitale Zahlungen
Nordamerika, allen voran die USA, ist der weltweit führende Markt. Die Region erreichte 2024 einen Marktanteil von 32 %, angetrieben durch eine starke Digitalwirtschaft und fortschrittliche Zahlungstechnologien. In den USA nutzen 89 % der Amerikaner digitale Zahlungsmethoden, insbesondere im Einzelhandel, E-Commerce und bei Peer-to-Peer-Transaktionen (P2P). Mobile Zahlungen haben sich zur gängigsten Zahlungsmethode entwickelt und Bargeld sowie physische Karten überholt. Apple Pay ist mit 55,8 Millionen Nutzern im Jahr 2023 neben Google Pay und Venmo ein dominanter Anbieter. Die COVID-19-Pandemie beschleunigte die Akzeptanz kontaktloser Zahlungen: 74 % der Verbraucher planen, diese Methoden weiterhin zu nutzen. Der US-Markt zeichnet sich zudem durch hohes Vertrauen in die Sicherheit digitaler Zahlungen aus: 53 % der Verbraucher bevorzugen digitale Geldbörsen gegenüber traditionellen Zahlungsmethoden. Nordamerikas ausgereifte Infrastruktur und die technikaffine Bevölkerung sichern die anhaltende Marktführerschaft.
Europa: Ein etabliertes Ökosystem für digitale Zahlungen
Europa verfügt über einen etablierten Markt für digitale Zahlungen mit stetigem Wachstum, angetrieben durch regulatorische Unterstützung und eine technikaffine Bevölkerung. Seit 2017 ist die Zahl der Kontoinhaber in der Region um 13 Prozentpunkte gestiegen; rund drei Viertel der Erwachsenen nutzen Konten für digitale Zahlungen. Kontaktloses Bezahlen ist weit verbreitet, wobei Länder wie Großbritannien führend in der Nutzung sind. Die PSD2-Richtlinie der Europäischen Union hat Innovationen gefördert und Open Banking sowie sichere Zahlungslösungen unterstützt. Echtzeit-Zahlungssysteme wie SEPA-Sofortüberweisungen gewinnen an Bedeutung und erfüllen die Verbrauchernachfrage nach sofortigen Transaktionen. Mobile Geldbörsen wie Apple Pay und Google Pay sind beliebt, während lokale Anbieter wie Klarna (Buy Now, Pay Later) und Adyen (Zahlungsabwicklung) florieren. Großbritannien, Schweden und Finnland bewegen sich in Richtung bargeldloser Gesellschaften, in denen digitale Zahlungen zum Standard werden. Europas regulatorischer Rahmen und das Vertrauen der Verbraucher in die digitale Sicherheit gewährleisten einen stabilen und wachsenden Markt.
Asien-Pazifik: Der am schnellsten wachsende Markt für digitale Zahlungen
Der asiatisch-pazifische Raum ist die am schnellsten wachsende Region, angetrieben durch rasantes Wirtschaftswachstum, die hohe Smartphone-Verbreitung und staatliche Initiativen. China ist führend: Digitale Geldbörsen werden dort 2023 82 % des E-Commerce-Transaktionsvolumens ausmachen. Indien ist ein weiterer wichtiger Akteur, dessen Unified Payments Interface (UPI)-System eine signifikante Akzeptanz fördert, insbesondere bei jüngeren Nutzern zwischen 15 und 25 Jahren, die 62,9 % der UPI-Nutzer stellen. Auch in Südostasien erleben mobile Zahlungen einen Boom, angeführt von Singapur und Indonesien. Die Zahl der Menschen ohne Bankkonto in der Region sinkt rapide und bietet damit ein enormes Potenzial für Anbieter digitaler Zahlungslösungen. Mobile Geldbörsen wie Alipay und WeChat Pay dominieren in China, während Plattformen wie GrabPay und Paytm in Südostasien und Indien beliebt sind. Die Regierungen der Region fördern digitale Zahlungen aktiv, beispielsweise mit der indischen Kampagne „Digital India“. Die junge, technikaffine Bevölkerung und die zunehmende Internetverbreitung im asiatisch-pazifischen Raum sichern der Region ihre Position als am schnellsten wachsender Markt.
Führende Unternehmen im Markt für digitale Zahlungen:
Marktsegmentierungsübersicht:
Nach Komponente
Nach Zahlungsart
Nach Bereitstellungstyp
Nach Transaktionsgröße
Nach Organisationsgröße
Nach Branchensegmenten
Nach Region
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