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Online-Lebensmittelmarkt: Analyse nach Produkt (Frischwaren, Frühstück und Milchprodukte, Snacks und Getränke, Grundnahrungsmittel und Kochzutaten, Geflügel und Fleisch, Sonstiges); Lieferung (Hauslieferung, Click & Collect); Käufer (Einmalkunden, Abonnenten); Region – Marktgröße, Branchendynamik, Chancenanalyse und Prognose für 2026–2035

  • Letzte Aktualisierung: 09. Januar 2026 |  
    Format: PDF
     | Bericht-ID: AA01261650  

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Der globale Online-Lebensmittelmarkt wird im Jahr 2025 auf 670,8 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2035 auf 2.237,1 Milliarden US-Dollar anwachsen, was einem massiven jährlichen Wachstum von 12,8 % entspricht.

Dies ist eine Profitabilitätsstrategie, die von Plattformen wie Blinkit und Swiggy Instamart angewendet wird. Sie nutzen margenschwache Frischwaren, um Kunden mit hoher Bestellfrequenz anzulocken, und verkaufen dann im selben Bestellvorgang margenstarke Kategorien wie Elektronik, Kosmetik und Geschenkartikel, um den durchschnittlichen Bestellwert (AOV) zu steigern.

Betriebsdichte und Arbeitskosten. Während sich Getir aufgrund hoher Kosten aus Europa zurückzog, sind indische Anbieter wie Zepto und Blinkit (mit einem Wachstum von 134 % im Vergleich zum Vorjahr) dank niedrigerer Lieferkosten, hoher Bevölkerungsdichte in Großstädten und schnell expandierender Dark-Store-Netzwerke erfolgreich.

Grundnahrungsmittel und Kochzutaten machen mit 33 % den größten Marktanteil aus. Diese Dominanz ist auf das Vorkaufsverhalten zurückzuführen – Verbraucher bestellen bevorzugt schwere, nicht verderbliche Artikel wie 10 kg Mehl oder Öl online, um den Aufwand des Transports zu vermeiden.

Künstliche Intelligenz hält Einzug in den Einkauf – von der Logistik bis hin zum Einkauf. Dank der Integration von ChatGPT und der Smart-Shop-Funktion von Instacart können Kunden ihre Warenkörbe nun per Sprachbefehl zusammenstellen und erhalten ernährungsbasierte Empfehlungen. Dies personalisiert das Einkaufserlebnis und steigert die Konversionsraten.

Im Online-Lebensmittelhandel ist Bequemlichkeit wichtiger als der Preis. Durch die zunehmende Dichte an Filialen, die Lieferzeiten auf 10–30 Minuten verkürzen, empfinden Verbraucher in verkehrsreichen Städten den Zeitaufwand für Click & Collect als zu hoch. Prognosen zufolge wird die Lieferung nach Hause bis 2026 über 70 % des Fulfillment-Marktes ausmachen.

Der asiatisch-pazifische Raum hält mit 59,56 % (2025) den größten Marktanteil. Maßgeblich hierfür sind Südkorea, wo die Infrastruktur von Coupang 70 % der Bevölkerung abdeckt, und Indiens rasante Verbreitung des Schnellhandels.

Ja. Der Markt hat sich von Wachstum um jeden Preis hin zu Nachhaltigkeit gewandelt. Besonders bemerkenswert ist, dass Walmarts E-Commerce-Sparte im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 profitabel wurde und 18 % zum weltweiten Umsatz beitrug. In Großbritannien stiegen die Online-Umsätze von Tesco um 9,3 %, was beweist, dass der Online-Lebensmittelhandel mittlerweile ein Umsatzträger und kein Verlustbringer mehr ist.

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