Der Markt für Managed File Transfer wurde im Jahr 2025 auf 2,57 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2035 einen Marktwert von 7,63 Milliarden US-Dollar erreichen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 11,50 % im Prognosezeitraum 2026–2035 entspricht.
Der Markt für Managed File Transfer (MFT) erlebt derzeit den bedeutendsten Wandel seit dem Wechsel von FTP zu SFTP. Oft als veraltetes Werkzeug abgetan, hat sich MFT still und leise zum zentralen Nervensystem der Datenorchestrierung in Unternehmen entwickelt. Im Jahr 2025 geht es bei MFT nicht mehr nur um den Dateitransfer, sondern um Daten-Governance, Hyperautomatisierung und Cybersicherheit.
Für CIOs hat sich die Bedeutung von Managed File Transfer (MFT) von einer reinen Komfortfunktion hin zu einer existenziellen Frage entwickelt. Nach den aufsehenerregenden Zero-Day-Schwachstellen in führenden MFT-Plattformen (z. B. den Clop-Ransomware-Angriffen auf GoAnywhere und MOVEit) ist MFT nun ein der Cybersicherheit . Der Markt konsolidiert sich rasant, wodurch Unternehmen verstärkt nach Plattformen suchen, die neben dem reinen Datentransport auch eine umfassende Datenlogistik bieten.
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Trotz des erhöhten Risikos setzen 38 % der Fortune-500-Unternehmen im Markt für Managed File Transfer weiterhin auf eine sogenannte „Spaghetti-Architektur“ – ein fragiles Geflecht aus etwa 500 bis 2.000 benutzerdefinierten Skripten (Bash, PowerShell, Python) zur Verwaltung kritischer Datenflüsse. Diese technische Verschuldung ist nicht mehr tragbar.
Die Lücke in der Beweiskraft: Standardmäßige FTP/SFTP-Skripte im Markt für Managed File Transfer (MFT) können die Zustellung einer Datei nicht rechtlich beweisen. Moderne MFT-Plattformen nutzen SHA-256- oder SHA-3-Hashing, um vor und nach der Übertragung eindeutige Fingerabdrücke zu erzeugen. Stimmen die Hashwerte überein, ist die Beweiskraft gewährleistet – eine Voraussetzung für alle Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der Datenzustellung.
Ausfallsicherheit: In einer skriptbasierten Umgebung führt eine Netzwerkstörung bei 98 % Übertragungsfortschritt typischerweise zu einem vollständigen Übertragungsabbruch. MFT nutzt Checkpoint Restart, speichert den spezifischen Byte-Offset des Fehlers im Cache und setzt die Übertragung genau ab diesem Bit fort. Dadurch werden 90 % der Bandbreite auf instabilen globalen Verbindungen eingespart.
Operative Transparenz: Herkömmliche Skripte verfügen nicht über eine zentrale Protokollierung. MFT bietet eine zentrale Übersicht („Single Pane of Glass“) und reduziert die durchschnittliche Lösungszeit (MTTR) für Dateiübertragungsfehler von 4 Stunden auf unter 15 Minuten.
Das ökonomische Modell des Marktes für Managed File Transfer (MFT) hat sich umgekehrt. Dementsprechend hat sich der Markt deutlich von unbefristeten Lizenzen (CapEx) hin zu Betriebskosten (OpEx) verlagert. Im Jahr 2020 machten unbefristete Lizenzen noch 65 % der Neuverkäufe aus, dieser Anteil sank bis Januar 2026 auf unter 12 %, wobei Abonnement-/SaaS-Lösungen dominieren.
Die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen ist für 72 % der Käufer im Markt für Managed File Transfer der Hauptgrund für den Kauf. Denn das Risiko von Bußgeldern – insbesondere im Rahmen der DSGVO (bis zu 4 % des weltweiten Umsatzes) und des neu in Kraft getretenen DORA (Digital Operational Resilience Act) – wiegt die Softwarekosten bei Weitem auf.
DSGVO (Artikel 32): Schreibt „Pseudonymisierung und Verschlüsselung“ vor. MFT erfüllt dies durch AES-256-Verschlüsselung im Ruhezustand und TLS 1.3 bei der Übertragung.
PCI-DSS 4.0 (Anforderung 4): Erfordert die verschlüsselte Übertragung von Karteninhaberdaten über offene öffentliche Netzwerke. MFT automatisiert die Rotation des Verschlüsselungsschlüssels alle 90 Tage – ein manueller Prozess, der in der Vergangenheit bei 45 % der Audits fehlschlug.
DORA (EU 2025/2026): DORA ist nun vollständig in Kraft und verpflichtet Finanzinstitute, „Exit-Strategien“ und „Notfallpläne“ für IKT-Anbieter bereitzuhalten. MFT Active-Active Clustering ist für EU-Banken nun gesetzlich vorgeschrieben, um Ausfallzeiten zu vermeiden.
HIPAA: Schreibt die Protokollierung von elektronischen Gesundheitsdaten vor. MFT bietet unveränderliche Protokolle, die mindestens 6 Jahre lang aufbewahrt werden und somit die Aufbewahrungspflicht von HIPAA erfüllen.
Im Jahr 2023 ermöglichten Zero-Day-Schwachstellen in MFT-Software (CVE-2023-34362) den Diebstahl von Terabytes an Daten. Infolgedessen werden MFT-Server im Markt für Managed File Transfer nun als „Tier-0“-Systeme eingestuft und erfordern eine Architektur nach Militärstandard.
Der Markt für Managed File Transfer (MFT) hat seitdem das faktische Ende des DMZ-Speichermodells erlebt. Die Platzierung von Dateispeichern innerhalb der Demilitarisierten Zone (DMZ) wird von Auditoren heute als architektonische Fahrlässigkeit angesehen. Stattdessen setzen stark regulierte Branchen verstärkt auf „Stream-Through“-Reverse-Proxy-Architekturen, bei denen das externe Gateway lediglich als Datenleitung dient und somit sicherstellt, dass sich keine Daten jemals im gefährdeten Perimeter befinden.
Der oben genannte Wandel ist nicht länger optional, sondern wird zunehmend von Cyberversicherern vorgeschrieben, die veraltete „Store-and-Forward“-MFT-Konfigurationen mittlerweile als nicht versicherbare Haftungsrisiken betrachten und somit eine rasche Modernisierung des digitalen Nervensystems der globalen Lieferkette erzwingen.
Trotz des Mantras „ Cloud First “ stammen 65 % der Unternehmensdaten im Markt für Managed File Transfer immer noch aus On-Premise-Systemen (Mainframes, ERP-Systeme, Medizingeräte). Die vorherrschende Architektur für 2026 ist eine reine Hybridarchitektur.
AWS/Azure-Steuer: Die Verlagerung von MFT in die Public Cloud führt zu „Egress Fees“. Bei etwa 0,09 USD pro GB sieht sich ein Medienunternehmen, das monatlich 1 Petabyte aus AWS überträgt, mit einer monatlichen Rechnung von 90.000 USD allein für die Bandbreite konfrontiert – Softwarekosten nicht mitgerechnet.
Strategische Rückverlagerung: Bei hohem Volumen ausgehender Workloads (>50 TB/Monat) verlagern 60 % der CIOs im Markt für Managed File Transfer (MFT) MFT-Workloads in On-Premise- oder Colocation-Rechenzentren, um die Kosten zu begrenzen.
iPaaS vs. MFT: Obwohl iPaaS (z. B. MuleSoft) an Bedeutung gewinnt, ist es für große Dateien zu teuer. Die Verarbeitung einer 10-GB-Datei über einen iPaaS-Workflow benötigt 12- bis 15-mal mehr Rechenressourcen als die Übertragung über eine dedizierte MFT-Engine.
Laut der Markttrendanalyse von Astute Analytica für Managed File Transfer (MFT) ersetzt Modern MFT ETL (Extrahieren, Transformieren, Laden) für eine schlanke Datenintegration und entwickelt sich zu einer „Datenlogistik“-Plattform. So werden beispielsweise im Jahr 2026 fast 45 % der MFT-Workflows automatisierte Folgeaktionen beinhalten, gegenüber 15 % im Jahr 2018.
Die Standardisierung auf ein einziges Protokoll ist für den globalen Handel unmöglich. Daher müssen die Akteure ihre Ökosystemanforderungen den spezifischen Funktionen der Protokolle zuordnen.
Marktsegmentierung nach Protokoll:
Ausschließlich im europäischen Bankwesen eingesetzt. Ein etabliertes Protokoll im Markt für verwaltete Dateiübertragungen, das aufgrund regulatorischer Trägheit und hoher Zuverlässigkeit weiterhin weit verbreitet ist.
Der Markt für Managed File Transfer (MFT) hat sich rasant von einem fragmentierten Ökosystem zu einem starren Oligopol entwickelt. Ab 2026 werden die fünf größten Anbieter 68 % des weltweiten Marktumsatzes kontrollieren und damit ein „Winner-takes-most“-Umfeld schaffen. Stakeholder müssen ihre Entscheidungen nun anhand zweier unterschiedlicher Anbietertypen treffen: Portfolio-Aggregatoren und etablierte institutionelle Anbieter.
Diese Anbieter haben ihre Vormachtstellung durch den Erwerb konkurrierender eigenständiger MFT-Lösungen erreicht und decken damit das gesamte Spektrum von kleinen und mittelständischen Unternehmen bis hin zu Großunternehmen ab.
Strategische Strategie: Fortra verfolgt eine „Total Stack“-Strategie und hat führende Anbieter im Markt für Managed File Transfer wie Globalscape, GoAnywhere und FileCatalyst übernommen. Dadurch kann das Unternehmen für jeden spezifischen Anwendungsfall eine Lösung anbieten (z. B. FileCatalyst für UDP-Beschleunigung, Globalscape für Windows-basierte Umgebungen).
Analystenhinweis: Das Hauptrisiko besteht hier in der „Codefragmentierung“. Obwohl das Portfolio umfangreich ist, befindet sich die tiefe Integration zwischen den erworbenen, unterschiedlichen Plattformen noch in der Entwicklung, was gelegentlich zu uneinheitlichen Support-Erlebnissen führt.
Marktposition: Mit der Übernahme von Ipswitch (MOVEit) festigte Progress seine Vormachtstellung im Mittelstandssegment.
Neuausrichtung nach dem Sicherheitsvorfall: Nach den Cl0p-Exploits im Jahr 2023 hat Progress seinen Fokus aggressiv auf „Transparency Engineering“ verlagert. Sie haben ihre Architektur umstrukturiert, um das Vertrauen der Unternehmen zurückzugewinnen, und konzentrieren sich stark auf die Absicherung des MOVEit Transfer-Moduls gegen SQL-Injection und laterale Bewegungen.
Diese Akteure stützen sich auf eine jahrzehntelange, tiefgreifende Integration in die wichtigsten Finanz- und Regierungslieferketten der Welt im Bereich des verwalteten Dateitransfers.
IBM ist unangefochtener Marktführer unter den Fortune 100. Ihr Sterling Connect:Direct (NDM)-Protokoll gilt weiterhin als De-facto-Standard für die Verarbeitung großer Datenmengen im Batch-Verfahren; 80 % der weltweit führenden Banken nutzen es für den Interbanken-Clearing-Prozess. Aufgrund seiner extremen Zuverlässigkeit in Mainframe-Umgebungen wird es nur selten ersetzt.
Axway differenziert sich dadurch, dass es die Grenzen zwischen MFT und API-Management verwischt. Sie sind Marktführer in Frankreich und dem übrigen Europa, vor allem aufgrund ihrer nativen Expertise im Umgang mit komplexen B2B-Integrationsstandards (PeSIT, EBICS), die von US-amerikanischen Anbietern oft vernachlässigt werden.
Die oben beschriebene Konsolidierung des Marktes für Managed File Transfer hat ein neues Risiko mit sich gebracht: Single Point of Failure (SPoF).
Wenn ein Aggregator mit gemeinsam genutzter Support-Infrastruktur einen Systemausfall erleidet, sind Hunderte nachgelagerter Kunden gleichzeitig betroffen. Daher enthalten 30 % der Ausschreibungen von Unternehmen im Jahr 2026 eine obligatorische Klausel zur Anbieterdiversität. CIOs setzen zunehmend auf eine sekundäre Backup-Lösung für Managed Flight Services (MFT) eines anderen Anbieters, um das Risiko eines vollständigen Betriebsstillstands zu minimieren.
Das Preisminenfeld: Versteckte Verbindungsgebühren und verbrauchsbasierte Modelle aufgedeckt
Laut aktuellen Erkenntnissen von Astute Analytica ist die Preisgestaltung für MFT-Lösungen in Unternehmen notorisch intransparent. Die Analyse von über 50 Anbieterverträgen im Markt für Managed File Transfer (MFT) zeigt eine dreistufige Kostenstruktur:
Versteckte Kosten: Viele Anbieter berechnen Cloud-Konnektoren separat. Ein „Salesforce Connector“ kann die Vertragskosten um 3.000 bis 5.000 US-Dollar pro Jahr erhöhen.
Gebühren für Überschreitung des Bandbreitenkontingents: Bei SaaS-Modellen fallen bei Überschreitung des vereinbarten Bandbreitenkontingents in der Regel zusätzliche Kosten von 20–30 % pro GB an. Unternehmen im Markt für Managed File Transfer, die saisonale Spitzen (z. B. im Einzelhandel am Black Friday) nicht vorhersehen, sehen sich mit erheblichen Nachzahlungen konfrontiert.
Standardmäßige TCP/IP-Protokolle (FTP/HTTP) stoßen aufgrund der physikalischen Gesetze der Latenz an ihre Grenzen. Sie basieren auf „Sliding Window“-Mechanismen, die auf Bestätigungen warten.
Beispielsweise sinkt der TCP-Durchsatz bei einer 10-Gbit/s-Leitung mit 100 ms Latenz (z. B. New York–London) und 0,1 % Paketverlust auf unter 45 Mbit/s. Dies entspricht einer Auslastung von weniger als 0,5 % der verfügbaren Bandbreite.
Diese Tools verwenden proprietäre UDP-Implementierungen, die TCP-Fensterung ignorieren, Daten mit Leitungsgeschwindigkeit übertragen und Überlastungen über benutzerdefinierte Algorithmen verwalten.
Leistungsdifferenz:
Während sich die IT-Branche insgesamt in Richtung SaaS entwickelt, hält der Markt für Managed File Transfer (MFT) weiterhin an seiner On-Premises-Infrastruktur fest. Dies ist kein Zeichen von Innovationsmangel, sondern eine bewusste strategische Entscheidung, die auf Datensouveränität beruht.
Im Jahr 2025 legten Unternehmen – insbesondere in regulierten Branchen – Wert auf die absolute Kontrolle, die On-Premise-Lösungen bieten. Der entscheidende Faktor hierfür ist die Notwendigkeit, Verschlüsselungsschlüssel und Datenpakete innerhalb interner Firewalls zu schützen, um strenge lokale Gesetze (wie die DSGVO in Europa und lokale Datenschutzgesetze im asiatisch-pazifischen Raum) zu erfüllen. Darüber hinaus ermöglicht On-Premise-MFT eine engere Integration mit bestehenden Mainframe- und ERP-Systemen über nicht standardisierte Protokolle, deren Orchestrierung Cloud-Gateways oft mit Latenzproblemen zu kämpfen haben.
Der Markt unterscheidet zwischen eigenständiger MFT-Software (lizenziert/installiert) und MFT-as-a-Service. Die führende Position des Softwaresegments im Jahr 2025 ist auf die Nachfrage nach anpassbarer Automatisierung zurückzuführen.
Großangelegte Stakeholder bevorzugen den Kauf von MFT-Softwarelizenzen, da diese die Erstellung komplexer, mehrstufiger Workflows ermöglichen, die über die reine Dateiübertragung hinausgehen. Im Jahr 2025 beschränkten sich die führenden Software-Suiten nicht mehr nur auf die Dateiübertragung; sie lösten auch nachgelagerte API-Aufrufe aus, führten die Integration von Anti-Malware (ICAP) durch und verwalteten den Lebenszyklus von PGP-Schlüsseln. Servicebasierte Modelle weisen oft eine geringere Detailtiefe der Programmierbarkeit auf, wodurch der Softwaresektor seine Führungsposition sichert.
Der Banken-, Finanzdienstleistungs- und Versicherungssektor (BFSI) ist nicht nur am Markt für Managed File Transfer beteiligt, sondern bestimmt dessen Entwicklung maßgeblich. Die Marktführerschaft dieses Segments im Jahr 2025 steht in direktem Zusammenhang mit der Durchsetzung von PCI DSS 4.0 und dem EU-Gesetz DORA (Digital Operational Resilience Act).
Finanzinstitute nutzten MFT aufgrund des hohen Volumens an B2B-Batch-Transaktionen (ACH-Überweisungen, SWIFT-Nachrichten und Scheckverarbeitung) deutlich häufiger als der Einzelhandel oder das Gesundheitswesen. Besonders auffällig ist hier der Trend zu „prüfbaren Überweisungen“. Die Akteure im Banken-, Finanzdienstleistungs- und Versicherungswesen (BFSI) benötigten unveränderliche Protokolle, um Prüfern nicht nur den Versand einer Datei, sondern auch deren Unversehrtheit während der Übertragung nachzuweisen. Diese Compliance-Anforderungen machten MFT auf Unternehmensebene für den Sektor unerlässlich.
Während automatisierte Server-zu-Server-Übertragungen das Rückgrat des Betriebs im Markt für verwaltete Dateiübertragungen bilden, blieb die Ad-hoc-Übertragung (Person-zu-Person) auch 2025 der dominierende Anwendungsfall. Dieser Trend unterstreicht den Kampf der Unternehmen gegen Schatten-IT.
Mitarbeiter müssen häufig große, sensible Datensätze austauschen, die die zulässigen E-Mail-Anhangsgrößen überschreiten. Ohne eine Ad-hoc-Lösung für Managed File Transfer (MFT) greifen sie auf unsichere, für Endverbraucher geeignete Dateiaustausch-Apps zurück. Im Jahr 2025 setzten Unternehmen verstärkt auf Ad-hoc-MFT-Module (Outlook-Plugins und sichere Webportale), um die Kontrolle über den manuellen Datenaustausch zurückzugewinnen. Dieses Segment wächst nicht aufgrund von Automatisierung, sondern aufgrund der Notwendigkeit, Richtlinien zur Verhinderung von Datenverlust (DLP) auch auf manuelle Benutzerübertragungen anzuwenden.
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Nordamerika bleibt unangefochten die treibende Kraft im Bereich Managed File Transfer und wird im Jahr 2025 einen Marktanteil von 37,80 % erreichen. Diese Dominanz ist nicht nur auf die Präsenz etablierter Unternehmen zurückzuführen, sondern wird durch eine aggressive Welle der Infrastrukturmodernisierung bei Tier-1-Unternehmen vorangetrieben.
Der entscheidende Faktor für diese Führungsrolle ist der „Ersatzzyklus“. Im Jahr 2025 beschleunigten nordamerikanische Unternehmen – insbesondere in den USA und Kanada – die Ablösung selbstentwickelter FTP-Skripte und veralteter Dateitransfer-Tools. Anders als in anderen Regionen, in denen die Kosten ein Haupthindernis darstellen, priorisierten die Budgets des nordamerikanischen Marktes für Managed File Transfer (MFT) die Konsolidierung heterogener Dateitransfer-Tools auf zentralisierten, unternehmensgerechten Plattformen. Die Region profitiert von der höchsten Konzentration an Technologieanwendern im Banken-, Finanzdienstleistungs- und Gesundheitswesen, die nun auf hybride MFT-Architekturen umsteigen, welche lokale Mainframes mit AWS- und Azure- Cloud-Speicher .
Der Marktanteil der Region wird zusätzlich durch die Präsenz großer MFT-Anbieter gestärkt, wodurch sichergestellt wird, dass US-amerikanische Unternehmen als erste Zugang zu Beta-Funktionen erhalten, die eine KI-gestützte Anomalieerkennung in Dateiflüssen beinhalten.
Nordamerika hält zwar das Volumen, aber der asiatisch-pazifische Raum zeichnet sich durch die höchste Wachstumsrate aus. Bis 2025 entwickelte sich die Region zum am schnellsten wachsenden Markt für Managed File Transfer (MFT), angetrieben von einem einzigartigen „Greenfield“-Vorteil. Anders als westliche Märkte, die unter jahrzehntelanger Altlasten in der IT-Infrastruktur leiden, setzen die aufstrebenden Volkswirtschaften Südostasiens und Indiens direkt auf fortschrittliche, skalierbare MFT-Lösungen, um die rasante digitale Transformation zu unterstützen.
Der Anstieg korreliert stark mit dem rasanten Wachstum digitaler Lieferketten und E-Commerce-Ökosysteme. Große Produktionszentren und Logistikunternehmen in der Region setzen MFT nicht nur aus Sicherheitsgründen ein, sondern auch für die B2B-Interoperabilität. Die Nachfrage konzentriert sich auf die Automatisierung der Verarbeitung großer Transaktionsvolumina zwischen Lieferanten und Händlern ohne manuelle Eingriffe.
Darüber hinaus hat das rasante Wachstum des KMU-Sektors in der Region einen neuen, lukrativen Mikromarkt für „MFT Lite“-Lösungen geschaffen – kostengünstige Software, die robuste Verschlüsselung ohne die Komplexität umfangreicher Unternehmenslösungen bietet. Diese Demokratisierung des sicheren Datentransfers ist der Hauptmotor für das exponentielle Wachstum im asiatisch-pazifischen Raum.
Europa bildet das etablierte Rückgrat des globalen Marktes für Managed File Transfer (MFT). Jenseits der regulatorischen Diskussionen wird der europäische Markt im Jahr 2025 durch operative Exzellenz und Interoperabilität geprägt sein. Die Reife der Region zeigt sich in der tiefen Integration von MFT-Lösungen in komplexe industrielle Umgebungen, insbesondere in der Automobil-, Luft- und Raumfahrt- sowie der Hightech-Fertigungsbranche.
Im Jahr 2025 konzentrierten sich europäische Akteure auf die „Resilienz der Lieferkette“. MFT dient hier als Bindeglied für Industrie 4.0 und gewährleistet den nahtlosen Austausch von Konstruktionsplänen und Produktionsdaten zwischen verschiedenen Unternehmenseinheiten mithilfe standardisierter Protokolle wie AS2 und AS4. Der Markt zielt weniger auf schnelles Wachstum als vielmehr auf eine tiefere Integration ab. Europäische Unternehmen investieren massiv in MFT-Lösungen, die höchste Verfügbarkeit und Fehlertoleranz bieten, um kritische grenzüberschreitende Handelsnetzwerke zu unterstützen. Dieser Fokus auf Stabilität und hochverfügbare Cluster sorgt dafür, dass trotz eines im Vergleich zum asiatisch-pazifischen Raum (APAC) geringeren Wachstums die Umsatzbindung und der Auftragswert in Europa außergewöhnlich hoch bleiben.
Der Markt soll bis 2035 ein Volumen von 7,63 Milliarden US-Dollar erreichen, gegenüber 2,57 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025, was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 11,50 % entspricht. Dieser starke Anstieg spiegelt das wachsende Datenvolumen und die steigenden Anforderungen an die Einhaltung von Vorschriften wider.
On-Premises-Lösungen behielten 2025 den größten Marktanteil aufgrund der Anforderungen an die Datensouveränität in regulierten Sektoren wie BFSI, die eine enge Integration von Legacy-Systemen und die vollständige Kontrolle der Verschlüsselungsschlüssel gemäß DSGVO und DORA ermöglichen.
Der BFSI-Sektor hatte 2025 den größten Marktanteil, angetrieben durch die PCI-DSS 4.0- und DORA-Vorgaben für prüfbare, nicht abstreitbare Überweisungen bei B2B-Transaktionen mit hohem Volumen wie ACH und SWIFT.
MFT ersetzt fehleranfällige Skripte durch nicht abstreitbare Skripte (SHA-256-Hashing), Checkpoint-Neustarts zur Einsparung von 90 % Bandbreite und eine zentrale Protokollierung, die die mittlere Reparaturzeit (MTTR) von 4 Stunden auf unter 15 Minuten reduziert.
DSGVO, DORA, PCI-DSS 4.0 und HIPAA erzwingen Verschlüsselung, Prüfprotokolle und unterbrechungsfreie Geschäftskontinuität; 72 % der Käufer nennen die Einhaltung der Vorschriften als wichtigsten Auslöser, um Bußgelder in Höhe von bis zu 4 % des weltweiten Umsatzes zu vermeiden.
Der Markt für Managed File Transfer im asiatisch-pazifischen Raum wächst am schnellsten und nutzt dabei neu entstehende digitale Lieferketten im E-Commerce und bei KMU; er verlangt MFT Lite für die B2B-Interoperabilität, im Gegensatz zum reifen Marktanteil von 37,8 % in Nordamerika.
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