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Markt für Stationsautomatisierung: Nach Modul (Kommunikationsnetze, SCADA-Systeme, intelligente elektronische Geräte); Angebot (Hardware, Software, Dienstleistungen); Typ (Verteilungsstationen, Übertragungsstationen); Installationstyp (Neuinstallationen und Nachrüstungen); Endnutzer (Energieversorger, Stahlindustrie, Öl und Gas, Bergbau, Transportwesen); Komponente (IEDs, Kommunikationsnetze, SCADA-Systeme); Kommunikationskanal (Glasfaserkommunikation, Ethernet, Kupferdrahtkommunikation, Sonstige); Region – Marktgröße, Branchendynamik, Chancenanalyse und Prognose für 2026–2035

  • Letzte Aktualisierung: 05. Januar 2026 |  
    Format: PDF
     | Bericht-ID: AA01261636  

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Der Markt befindet sich auf einem starken Wachstumskurs und erreichte 2025 einen Wert von 43,98 Milliarden US-Dollar. Bis 2035 wird ein Anstieg auf 82,56 Milliarden US-Dollar prognostiziert, was einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 6,50 % entspricht. Dieses Wachstum wird durch den dringenden Bedarf an der Bewältigung bidirektionaler Stromflüsse aus über 500 GW neu installierter Kapazität erneuerbarer Energien allein im Jahr 2024 gestützt.

Das Kommunikationsnetzwerkmodul erfreut sich der stärksten Nachfrage und wird im Jahr 2025 etwa 35 % des gesamten Marktwerts ausmachen. Seine Dominanz wird durch die globale Standardisierung der IEC 61850 Edition 2 und den Übergang zu faseroptischen Prozessbusarchitekturen vorangetrieben, die für die Übertragung missionskritischer GOOSE-Nachrichten ohne Paketverlust unerlässlich sind.

Nordamerika ist führend beim Umsatzanteil (34 %) und der technologischen Entwicklung, getrieben durch hochwertige Modernisierungen zur Sanierung veralteter Infrastruktur, wo 70 % der Transformatoren über 25 Jahre alt sind. Der asiatisch-pazifische Raum hingegen ist mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 9,2 % Marktführer, angetrieben durch Chinas jährliche Investitionen von 75 Milliarden US-Dollar in neue Netzinfrastruktur und massive Greenfield-Elektrifizierungsprojekte.

Energieversorger im globalen Markt für Umspannwerksautomatisierung sind aufgrund dreier zusammenwirkender Faktoren zur Automatisierung gezwungen: Dekarbonisierung (erneuerbare Energien), Dezentralisierung (dezentrale Energieerzeugung) und Digitalisierung. Da ungebremste Stromausfälle die Weltwirtschaft im Jahr 2025 jährlich über 160 Milliarden US-Dollar kosten werden, haben die Regulierungsbehörden die SAIDI/SAIFI-Vorgaben verschärft und die Automatisierung von einem optionalen Aspekt zu einer zwingenden Pflicht gemacht.

Da Cyberangriffe auf die Energieinfrastruktur jährlich um 20 % zunehmen, ist Cybersicherheit zu einem zentralen Budgetposten geworden. Energieversorger verwenden mittlerweile 10–12 % ihrer gesamten Automatisierungsbudgets ausschließlich für Verteidigungsmechanismen wie unidirektionale Gateways und verschlüsselte Datenverkehrsanalyse, um die zunehmend digitalisierten Netzanlagen zu schützen.

Intelligente elektronische Geräte (IEDs) bleiben die wichtigste Hardwarekomponente mit einem Marktwert von über 16,5 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025. Allerdings verzeichnen Merging Units (MUs) die schnellste Verbreitung (12,5 % CAGR), da die Energieversorger analoge Signale direkt an der Quelle digitalisieren, während unkonventionelle Messwandler (NCITs) an Bedeutung gewinnen, um den Platzbedarf zu reduzieren.

Der Trend hin zu virtuellem Schutz, Automatisierung und Steuerung (vPAC) entkoppelt Software von Hardware und ermöglicht so den Betrieb von Schutzalgorithmen auf Standardservern. Weltweit haben sich vPAC-Pilotprojekte bis 2025 verdoppelt, was auf eine Entwicklung hin zu zentralisierten, softwaredefinierten Architekturen hindeutet, die traditionelle hardwarezentrierte Geschäftsmodelle in Frage stellen.

Der Markt ist um die vier großen Anbieter – Hitachi Energy, Siemens Energy, GE Vernova und Schneider Electric – konsolidiert, die zusammen rund 55 % des globalen Marktanteils kontrollieren. Während Hitachi im Bereich der Hochspannungsübertragung führend ist, erobert Siemens aggressiv den Digitalisierungssektor, obwohl Wettbewerber wie Eaton und L&T in bestimmten Regionen an Boden gewinnen.

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