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Markt für intelligente Messinfrastruktur (AMI): Analyse nach Anwendung (Gewerbe, Wohnen, Industrie); Produkttyp (Kommunikationsmodule, intelligente Zähler, Kopfstellensysteme, Zählerdatensammler, Zählerdatenmanagementsysteme (MDMS), Heimnetzwerkgeräte (HAN)); Kommunikationstechnologie (Powerline Communication (PLC), Funknetze (RF), Mobilfunknetze, WLAN, Low Power Wide Area Networks (LPWAN)); Endnutzer (Stromversorger, Gasversorger, Wasserversorger); Bereitstellungsart (Cloud-basierte AMI, On-Premises-AMI); Region – Marktgröße, Branchendynamik, Chancenanalyse und Prognose für 2026–2035

  • Letzte Aktualisierung: 07. Januar 2026 |  
    Format: PDF
     | Bericht-ID: AA01261638  

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Der Markt für intelligente Messinfrastruktur (AMI) wird im Jahr 2025 auf 25,89 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2035 auf 78,28 Milliarden US-Dollar anwachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 11,7 % entspricht. Dieses Wachstum wird durch das entscheidende Ziel von 3 Milliarden Installationen weltweit bis 2030 zur Steuerung dezentraler Netze für erneuerbare Energien angetrieben.

Der asiatisch-pazifische Raum dominiert mit einem Marktanteil von 42 % im Jahr 2025. Indien stellt den dynamischsten Greenfield-Markt der Welt dar und hat im Rahmen des RDSS-Programms 203 Millionen intelligente Stromzähler genehmigt. Gleichzeitig führt China einen massiven Austauschzyklus mit über 500 Millionen Einheiten durch.

Der Markt wandelt sich hin zu Edge Computing. Zähler entwickeln sich von passiven Datensammlern zu aktiven Sensoren mit lokaler Datenverarbeitung. Dies ermöglicht Funktionen wie 15-minütige Datenabrechnungsintervalle und Echtzeit-Waldbranderkennung (mittels Wellenformerfassung) ohne Abhängigkeit von Cloud-Latenz.

On-Premises-Lösungen behaupten weiterhin einen dominanten Marktanteil von 66,98 %. Energieversorger im Markt für intelligente Messinfrastruktur (AMI) priorisieren lokales Hosting, um die Einhaltung strenger Cybersicherheitsstandards und die Datensouveränität zu gewährleisten. Lokale Kontrolle ist unerlässlich für die latenzfreie Ausführung kritischer Befehle, wie beispielsweise das ferngesteuerte Trennen von Verbindungen in Notfällen.

Da die Gewinnmargen im Hardwarebereich sinken, verlagern sich die Umsätze hin zu Software und Analytik. Zu den wachstumsstarken Bereichen zählen Energy-as-a-Service-Finanzierungsmodelle und Premium-Zählerdatenmanagementsysteme (MDMS), die Anlagenausfälle vorhersagen und komplexe Ladevorgänge von Elektrofahrzeugen steuern.

Das Industriesegment hält einen Marktanteil von 55 %, da es auf kostenintensive und hochpräzise Messgeräte (Klasse 0.2S) angewiesen ist. Diese teuren Geräte sind unerlässlich für die Überwachung der Stromqualität und die Reduzierung von Spitzenlastkosten und bieten großen Anlagen einen sofortigen finanziellen ROI.

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