Marktszenario
Der Markt für chirurgische Geräte zur Behandlung des Glaukoms wurde im Jahr 2024 auf 742 Millionen US-Dollar geschätzt und wird voraussichtlich bis 2033 einen Wert von 1.546 Millionen US-Dollar übertreffen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 8,5 % im Prognosezeitraum 2025–2033 entspricht.
Schätzungen zufolge litten im Jahr 2024 76 bis 80 Millionen Menschen an einem Glaukom. Dies entspricht etwa 3–4 % der Weltbevölkerung im Alter von 40 bis 80 Jahren. Prognosen zufolge wird diese Zahl bis 2040 weltweit auf 111,8 Millionen ansteigen, bedingt durch verbesserte Diagnosemethoden und die alternde Bevölkerung. Die geografische Verbreitung des Glaukoms variiert. Nordafrika und die hispanische Bevölkerung weisen den höchsten Anteil an primärem Offenwinkelglaukom auf, der in diesen Bevölkerungsgruppen etwa 3–5 % beträgt. Im globalen Norden liegt der Anteil schätzungsweise bei 2–3 %. In Europa und Nordamerika ist er etwas niedriger. Da das Glaukom im Frühstadium oft symptomlos verläuft, wird es häufig nicht diagnostiziert, was wiederum zu verzögerten Behandlungen führt und den Verlauf der Erkrankung erschwert.
Im Markt für Glaukomchirurgiegeräte werden jährlich etwa 1,5 bis 2 Millionen Glaukomoperationen durchgeführt, mit einer Wachstumsrate von 5 bis 7 %. Die Industrieländer weisen mit 200 bis 300 Eingriffen pro Million Einwohner weiterhin die höchste Rate auf. Da jedoch immer mehr Menschen Zugang zur Gesundheitsversorgung erhalten, steigen die Zahlen auch in Entwicklungsländern. Zu den durchgeführten chirurgischen Eingriffen zählen die Trabekulektomie (50–60 % aller Operationen), die minimalinvasive Glaukomchirurgie (MIGS) (20–30 %) und die Implantatdrainage (10–15 % der Patienten). Auch die selektive Lasertrabekuloplastik (SLT) ist wirksam und wird jährlich bei 500.000 bis 700.000 Patienten angewendet. Sicherheit und Wirksamkeit gehören zu den wichtigsten Kriterien für Medikamente, und die zunehmende Anwendung von MIGS revolutioniert die weltweite Glaukombehandlung.
Die wachsende Zahl älterer Menschen, der rasante technische Fortschritt und die Defizite in der Langzeitpflege sind die entscheidenden Faktoren für den Absatz von Glaukom-Operationsgeräten. Der Markt für Glaukom-Operationsgeräte umfasst Instrumente für minimalinvasive Eingriffe wie den iStent, den Hydrus Microstent, den XEN Gel Stent und das Ahmed-Glaukomventil mit Baerveldt-Implantat-Drainage. Auch Lasergeräte wie SLT-Lasersysteme und Mikropulslaser erfreuen sich großer Beliebtheit. Der Trend zu früheren Operationen, größeren Sicherheitsmargen und die vermehrte Kombination von Katarakt- und Glaukomoperationen haben die Nachfrage zusätzlich gesteigert. Die zunehmende Verbreitung der Geräte ist auch auf verbesserte Schulungsprogramme und die bessere Verfügbarkeit von Gesundheitsdienstleistungen in Entwicklungsländern zurückzuführen und kommt somit Millionen von Patienten weltweit zugute.
Um weitere Einblicke zu erhalten, fordern Sie ein kostenloses Muster an
Marktdynamik
Treiber: Die weltweit wachsende Zahl älterer Menschen führt zu einem zunehmenden Bedarf an modernen, fortschrittlichen Glaukom-Operationsgeräten
Der Hauptfaktor, der den Markt für Glaukom-Operationsgeräte beeinflusst, ist der demografische Wandel, insbesondere der weltweit steigende Anteil der über 60-Jährigen. Schätzungen zufolge wird die Zahl der über 60-Jährigen auf 1,4 Milliarden US-Dollar anwachsen, wodurch ein großes Potenzial an Glaukom-Patienten mit erhöhtem Risiko entsteht. Allein in den USA steigt die Zahl der Glaukom-Diagnosen bei über 65-Jährigen, was auf eine große Anzahl von Patienten hindeutet, die eine Operation benötigen. Viele ältere Patienten leiden zudem an weiteren gesundheitlichen Problemen, was die Behandlung zusätzlich erschwert und gleichzeitig den Bedarf an effektiven chirurgischen Optionen erhöht.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gibt an, dass die Zahl älterer Menschen stetig wächst, wodurch im Jahr 2023 weltweit über 80 Millionen Menschen an einem Glaukom leiden werden. Allein in den USA sind fast 3 Millionen Menschen betroffen, was die Belastung durch die alternde Bevölkerung in den USA verdeutlicht. Da die Wirkung von Medikamenten mit der Zeit nachlässt, greifen Chirurgen häufig auf Implantate, Drainageschläuche und Mikrostents zurück, um den Augeninnendruck (IOD) stabil zu senken. Diese Verfahren sind besonders wichtig, wenn ein möglichst niedriger IOD für gutes Sehen erforderlich ist.
Nicht nur belasten demografische Veränderungen die Gesundheitssysteme zunehmend, sondern sie sind nun auch gezwungen, innovative, minimalinvasive Operationsverfahren zu entwickeln, um dem steigenden Bedarf gerecht zu werden. Klinische Studien zum Markt für Glaukom-Operationsgeräte haben zudem gezeigt, dass weltweit jährlich über 900.000 Überweisungen zu Operationen aufgrund von Glaukom und anderen altersbedingten Erkrankungen erfolgen.
Trend: Zunehmender Anstieg minimalinvasiver Glaukomoperationen mit neuartigen Mikro-Stent-Designs und fortschrittlichen Implantatmaterialien
Der Trend hin zur minimalinvasiven Glaukomchirurgie (MIGS) auf dem Markt für Glaukomchirurgiegeräte ist von großer Bedeutung, da er einen grundlegenden Wandel in der traditionellen Herangehensweise an Interventionen und Verfahren zur Verbesserung der Patientenversorgung darstellt. Aktuelle Studien belegen, dass chirurgische Verfahren wie MIGS und verwandte Techniken in Nordamerika und Teilen Europas einen bedeutenden Anteil an den erweiterten chirurgischen Techniken erlangt haben. Mehr als 40 % der Glaukomexperten wenden mindestens eine MIGS-Technik an. Traditionelle Verfahren wie die Trabekulektomie sind jedoch weiterhin weit verbreitet, obwohl immer mehr Ärzte die Anwendung von MIGS für Patienten mit leichten bis mittelschweren Stadien der Erkrankung empfehlen. Als Gründe werden die geringere Anzahl postoperativer Komplikationen sowie die schnellere Genesung genannt.
Unter den vielfältigen MIGS-Geräten, die heute auf dem Markt für Glaukomchirurgiegeräte erhältlich sind, haben sich Mikro-Shunts und Mikro-Stents als besonders erfolgreich erwiesen, da sie den Augeninnendruck tendenziell progressiv senken, ohne das umliegende Gewebe stark zu schädigen. Schätzungen zufolge wurden allein im letzten Jahr weltweit über 200.000 Mikro-Stents eingesetzt, was die hohe Verfügbarkeit und die schnelle Akzeptanz dieser Technologie durch Augenärzte verdeutlicht. Die übliche Methode besteht in der chirurgischen Durchführung einer Trabekulektomie.
In den USA, wo über drei Millionen Menschen an Offenwinkelglaukom leiden, werden minimalinvasive Glaukomoperationen (MIGS) zunehmend durchgeführt, obwohl die richtige Behandlung des Augeninnendrucks oft unklar ist. Auch in Entwicklungsländern wie Indien und China ist ein wachsender Trend zur Anwendung von MIGS zu beobachten; dort führen chirurgische Zentren jährlich Zehntausende von Mikrostent-Implantationen durch. Die chirurgische Effektivität verbessert sich unbestreitbar, und immer mehr Chirurgen gewinnen an Sicherheit im Umgang mit diesen Instrumenten. Es ist daher absehbar, dass MIGS-Verfahren sich als wichtiger Trend etablieren werden, da sie die Effektivität der Operation steigern und die Angst der Patienten vor einer invasiven Glaukombehandlung verringern.
Herausforderung: Begrenzte Verfügbarkeit von Spezialisten beeinträchtigt die rechtzeitige Glaukombehandlung sowohl im städtischen als auch im ländlichen Gesundheitswesen.
Die größte Herausforderung für den Markt für Glaukom-Operationsgeräte ist der Mangel an Augenärzten mit fortgeschrittenen Kenntnissen in chirurgischen Techniken. Weltweit leiden über 80 Millionen Menschen an Glaukom, doch die große Anzahl unqualifizierter und unzureichend ausgebildeter Fachkräfte führt dazu, dass viele Betroffene keine zeitnahe augenärztliche Versorgung erhalten. Patienten in vielen Teilen der Welt, insbesondere in ländlichen und unterversorgten Gebieten, können nicht rechtzeitig diagnostiziert werden und erscheinen daher nicht zur Behandlung. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Patienten erst in fortgeschrittenen Stadien von ihrer Erkrankung erfahren, wenn eine teurere Behandlung notwendig wird. Verschärft wird die Situation zudem durch die zunehmende Verfügbarkeit von Screening-Programmen, da asymptomatische Patienten sich erst spät in Behandlung begeben.
Unter den über 80 Millionen Patienten, die sich einer Glaukomoperation unterziehen, wird geschätzt, dass mehr als die Hälfte aufgrund des Mangels an Fachkräften für die Durchführung adäquater augenärztlicher Untersuchungen nicht diagnostiziert wurde. Beispielsweise hat sich die minimalinvasive Glaukomchirurgie (MIGS) in einkommensstarken Regionen dank der dort ansässigen Augenkliniken stark verbreitet. In anderen Regionen hingegen hat man die Hoffnung auf die Implementierung solcher Lösungen aufgegeben, unter anderem aufgrund des Mangels an Ärzten, die diese Eingriffe durchführen können. Dies bedeutet, dass moderne chirurgische Geräte entweder ungenutzt bleiben oder die Genesungszeit und -effizienz der Patienten negativ beeinflussen. Darüber hinaus erfordert die stetig steigende Zahl von Glaukomfällen, selbst in entwickelten Regionen, einen größeren Pool an medizinischem Fachpersonal. Experten weisen darauf hin, dass in den großen Augenkliniken, in denen täglich zahlreiche Operationen durchgeführt werden, bereits ein Überangebot besteht.
Segmentanalyse
Nach Demografie
Demografisch gesehen dominieren Menschen im Alter von 65 bis 84 Jahren den Markt für Glaukom-Operationsgeräte mit einem Marktanteil von über 58 %, da Glaukom überwiegend bei älteren Menschen auftritt. Frauen sind dabei häufiger betroffen. Gesundheitsquellen aus dem Jahr 2023 zeigen, dass weltweit über 80 Millionen Menschen über 65 Jahre an Glaukom leiden und damit einen großen Teil der Gesamtzahl ausmachen. Schätzungen zufolge wurden allein in Nordamerika rund 3,5 Millionen diagnostische Besuche aufgrund von Glaukom in dieser Altersgruppe durchgeführt, was auf eine hohe Krankheitslast bei älteren Menschen hinweist. Forscher haben beobachtet, dass Patienten über 70 Jahre häufiger in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung vorgestellt werden, was auf eine altersbedingte Anfälligkeit des Augengewebes hindeutet.
Die Altersgruppe der 65- bis 84-Jährigen im Markt für Glaukom-Operationsgeräte ist aufgrund altersbedingter degenerativer Faktoren wie vermindertem Kammerwasserabfluss und struktureller Fibrose des Trabekelwerks anfällig für wiederholte Spitzen erhöhter Augeninnendruckwerte. Diese Anfälligkeit wird durch altersbedingte Begleiterkrankungen noch verstärkt. Wie auf einer internationalen ophthalmologischen Konferenz 2023 vorgestellt wurde, leiden fast zwei von fünf älteren Glaukompatienten zusätzlich an Diabetes oder Bluthochdruck.
Fortschreitende Nervenschädigung erhöht zudem die Wahrscheinlichkeit weiterer chirurgischer Eingriffe, was einen weiteren entscheidenden Faktor darstellt. In den letzten Jahren – insbesondere im Jahr 2022 – wurden weltweit über zwei Millionen Glaukom-Operationen an älteren Patienten durchgeführt. Dies verdeutlicht, dass sich die Erkrankung im höheren Alter häufig verschlimmert. Die gestiegene Lebenserwartung von knapp 67 Jahren im Jahr 2000 auf rund 73 Jahre im Jahr 2023 erhöht das Risiko für die Entwicklung eines Glaukoms zusätzlich. Daher bleibt diese Altersgruppe ein wichtiges Ziel für chirurgische Fortschritte, darunter auch neu entwickelte Drainage-Implantate zur Senkung des Augeninnendrucks.
Nach Gerätetyp
Kanalchirurgische Geräte und Stents haben sich mit einem Marktanteil von über 85 % als bahnbrechende Innovation im Markt für Glaukomchirurgie etabliert. Dies ist auf die vaskulären Verfahren zurückzuführen, die den Kammerwasserabfluss verbessern und dadurch den Augeninnendruck senken. Ein Bericht von Astute Analytica zeigt zudem, dass 2023 weltweit über 1,5 Millionen Kanaloperationen und Stentimplantationen durchgeführt wurden, was die zunehmende Bedeutung dieser Technologie unterstreicht. Im Vergleich zu älteren Filtrationstechniken weisen die neuen Geräte laut Chirurgen ein besseres Sicherheitsprofil auf, da sie weniger Komplikationen verursachen.
Ein wesentlicher Vorteil des Verfahrens liegt in seiner minimalinvasiven Einsetztechnik, bei der die bereits vorhandenen Abflusswege des Auges genutzt werden, anstatt neue zu schaffen. Aktuelle Daten aus dem Markt für Glaukom-Chirurgiegeräte zeigen, dass sich die Genesungszeit für Patienten mit Kanalstents um mehrere Tage verkürzt und sie schneller wieder ihren Alltag bewältigen können. Darüber hinaus belegt eine Zusammenstellung von Studien aus dem Jahr 2023, dass 70 % der Patienten, die im ersten Jahr einen Stent erhielten, weniger Folgeeingriffe benötigten als Patienten, die sich einer traditionellen Trabekulektomie unterzogen. Dies ist sowohl für Patienten als auch für Ärzte attraktiv, da die Anzahl der Nachuntersuchungen und Komplikationen in der postoperativen Versorgung reduziert wird. In den letzten 24 Monaten erhielten drei verschiedene Stentmodelle die Zulassung in zahlreichen Ländern. Berichten zufolge wurden im Jahr 2022 weltweit über 2 Millionen Mikro-Stents verkauft, was einen deutlichen Anstieg der Umsätze mit ophthalmologischen Geräten widerspiegelt.
Nach Operationsart
Unter Berücksichtigung der Operationsart wird der Markt für Glaukomchirurgiegeräte von minimalinvasiven Glaukomoperationen (MIGS) angeführt, die einen Marktanteil von über 30 % ausmachen. Dies liegt an den schonenderen Operationstechniken, die dennoch eine effektive Senkung des Augeninnendrucks ermöglichen. Weltweite ophthalmologische Register erwarteten für 2023 mehr als 1,5 Millionen MIGS-Eingriffe, verglichen mit nahezu 100 Millionen vor fünf Jahren. Der Hauptgrund hierfür ist die minimale Gewebeschädigung: Der Zugang zum Trabekelwerk bzw. zum suprachoroidalen Raum erfolgt bei MIGS über Mikroinzisionen, was die Genesungszeit verkürzt. Eine aktuelle internationale Patientenbefragung ergab, dass Patienten nach einer MIGS-Operation ihre normalen Aktivitäten bis zu drei Tage früher wieder aufnehmen konnten als Patienten nach einer herkömmlichen filtrierenden Glaukomoperation.
Ein wesentlicher Grund für die führende Rolle der minimalinvasiven Glaukomchirurgie (MIGS) auf dem Markt für Glaukom-Operationsgeräte ist ihr hohes Sicherheitsprofil. Eine aktuelle Analyse von über 10.000 Fällen ergab, dass weniger als einer von zehn Patienten postoperative Komplikationen erlitt, die einen erneuten Eingriff erforderlich machten. Diese Verbesserung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses ist besonders wichtig für ältere Patienten, die aufgrund bestehender Begleiterkrankungen ein höheres Narkoserisiko aufweisen. Darüber hinaus haben technologische Fortschritte, wie Stents der nächsten Generation und fortschrittliche Geräte zur Echtzeit-Augeninnendruckmessung, die Möglichkeiten der MIGS-Behandlung stetig erweitert. Auf einem Ophthalmologie-Gipfeltreffen im Jahr 2023 prognostizierten Experten einen Zuwachs von etwa 300 neuen Glaukom-Spezialisten, die die MIGS-Technik mit der gleichen Sicherheit anwenden würden.
Ein weiterer Grund für die zunehmende Beliebtheit von MIGS-Verfahren bei Glaukomoperationen – sowohl bei Patienten als auch bei Chirurgen – sind die geringeren Kosten und die höhere Patientenzufriedenheit. Zudem rüsten Krankenhäuser und ambulante Einrichtungen ihre Operationssäle vermehrt mit MIGS-Instrumenten aus, um eine größere Anzahl von Patienten ohne erhöhtes Komplikationsrisiko behandeln zu können. Dies entspricht dem Trend zu einer wertorientierten Gesundheitsversorgung und macht MIGS attraktiver, da es einen Mittelweg zwischen klinischer Wirksamkeit, geringeren Budgetanforderungen und guten Patientenergebnissen bietet – allesamt entscheidende Faktoren für seine anhaltende Marktführerschaft.
Von Endbenutzern
Basierend auf den Endnutzern werden die meisten Glaukomoperationen in Krankenhäusern durchgeführt, die über 60 % des Marktes für Glaukom-Operationsgeräte kontrollieren. Dies liegt daran, dass Krankenhäuser integrierte Dienstleistungen anbieten und die Durchführung klinischer Eingriffe an einem Ort ermöglichen. Schätzungen zufolge werden im Jahr 2023 weltweit mehr als 6 Millionen Eingriffe im Zusammenhang mit Glaukom in Krankenhäusern durchgeführt. Die Vielfalt der Diagnosegeräte, darunter optische Kohärenztomographie-Systeme, Gesichtsfeldanalysatoren und Bildgebungs-Suiten, trägt zu der zufriedenstellenden Anzahl ambulanter Glaukomoperationen bei. Eine Studie aus dem Jahr 2023 zur Analyse der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen ergab, dass allein in den USA über 1,2 Millionen Patienten stationär in Krankenhäusern aufgenommen wurden, die an Glaukom litten und während ihres Aufenthalts auch wegen anderer Erkrankungen behandelt wurden. Diese koordinierten Teams haben sich als wirksam erwiesen, um postoperative Traumata bei älteren Patienten, die sich komplexen Augenoperationen unterziehen, zu vermeiden.
Angesichts der rasanten Entwicklung neuer Geräte und Operationsverfahren haben Krankenhäuser für Patienten, die eine hochmoderne Behandlung wünschen, an Bedeutung gewonnen und tragen so zum Wachstum des Marktes für Glaukom-Operationsgeräte bei. Krankenhausverbünde in den USA investierten im vergangenen Jahr über 800 Millionen US-Dollar in die Modernisierung ihrer Ausstattung in Abteilungen für Laserbehandlungen, Stents und Bildgebung in der Augenheilkunde. Eine Umfrage in zwölf Industrieländern ergab zudem, dass sich rund 75 % der Glaukompatienten bei komplexen Eingriffen im Krankenhaus wohlfühlen, da dort Notfalldienste und Personal für andere Behandlungen zur Verfügung stehen.
Greifen Sie nur auf die Abschnitte zu, die Sie benötigen-regionspezifisch, Unternehmensebene oder nach Anwendungsfall.
Beinhaltet eine kostenlose Beratung mit einem Domain -Experten, um Ihre Entscheidung zu leiten.
Um mehr über diese Forschung zu erfahren, fordern Sie eine kostenlose Probe an
Regionale Analyse
Nordamerika ist aufgrund seiner großen Bevölkerung, seines hochkompetenten Gesundheitssystems und seiner hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung führend auf dem globalen Markt für Glaukom-Operationsgeräte. In der Region leben derzeit über 3 Millionen aktive Glaukompatienten. Davon sind 2,7 Millionen Menschen über 40 Jahre alt und leiden am häufigsten am Offenwinkelglaukom. Angesichts der geschätzten 80 Millionen Menschen weltweit, die an dieser Krankheit leiden, ist es nicht verwunderlich, dass sie die häufigste Ursache für irreversible Erblindung ist – dies unterstreicht ihre Bedeutung zusätzlich.
Die USA gelten seit Langem als Land mit hoher Verantwortung und weitgehend korrekten epidemiologischen Daten. Jüngste Daten zeigen jedoch, dass die Prävalenz in den USA tatsächlich höher ist als erwartet. Der Markt für Glaukom-Operationsgeräte wächst in der gesamten Region rasant. Die Einführung neuer Geräte, wie beispielsweise ultraportabler Geräte, und minimalinvasive Verfahren, die von Kliniken und Krankenhäusern in den USA entwickelt wurden, haben dieses schnelle Wachstum ermöglicht. Darüber hinaus sorgt die Kombination aus Forschung und innovativen Methoden dafür, dass neue Technologien und Medikamente in der Region entstehen und ihr so leichter internationale Aufmerksamkeit verschaffen.
Als bedeutendes Mitglied der BRICS-Staaten und der G7-Gruppe üben die USA in nahezu allen Märkten großen Einfluss aus. Dies gilt auch für ihren Beitrag zum nordamerikanischen Markt für Glaukom-Operationsgeräte. Die USA sind weltweit führend bei den Gesundheitsausgaben. In Verbindung mit den Fortschritten im Ingenieurwesen und der Verfügbarkeit hochqualifizierter Augenärzte hebt sich das Land dadurch deutlich vom Rest der Welt ab. Dank des Fokus auf die Entwicklung neuer chirurgischer Geräte, wie beispielsweise minimalinvasiver Glaukom-Verfahren, wurden landesweit führende Krankenhäuser und Kliniken gegründet, um eine optimale und schnelle Versorgung zu gewährleisten.
Wichtige Akteure auf dem Markt für Glaukom-Chirurgiegeräte
Überblick über die Marktsegmentierung:
Nach Gerät
Nach Operationsart
Von Endbenutzern
Nach Region
Sie suchen umfassende Marktkenntnisse? Beauftragen Sie unsere erfahrenen Spezialisten.
SPRECHEN SIE MIT EINEM ANALYSEN