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Markt für Hochspannungstechnik: Spannungsebene (Hochspannung (HV), Höchstspannung (EHV), Mittelspannung (MV), Niederspannung (LV)); Gerätetyp (Stromwandler, Leistungsschalter, Trennschalter, Überspannungsableiter, Isolatoren, Spannungswandler); Anwendung (Verteilung, Übertragung, Energieerzeugung); Endverbraucherbranche (Erneuerbare Energien, Industrie, Versorgungsunternehmen, Gewerbe); Installationsart (Außen- und Innenbereich) und Region – Marktgröße, Branchendynamik, Chancenanalyse und Prognose für 2026–2035

  • Letzte Aktualisierung: 07. Januar 2026 |  
    Format: PDF
     | Bericht-ID: AA01261645  

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Der globale Markt für Hochspannungstechnik wurde im Jahr 2025 auf 131,78 Milliarden US-Dollar geschätzt. Prognosen zufolge wird er bis 2035 auf 281,88 Milliarden US-Dollar anwachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 7,9 % entspricht. Dieses Wachstum wird durch einen umfassenden globalen Modernisierungszyklus der Stromnetze getragen.

Die Branche leidet unter erheblichen Produktionsengpässen. Die Lieferzeiten für Großtransformatoren (LPTs) betragen mittlerweile 80 bis 120 Wochen, bei kundenspezifischen Einheiten sogar bis zu 210 Wochen. Energieversorger sind daher gezwungen, Produktionsplätze vier Jahre im Voraus zu reservieren, um sich ihre Anlagen zu sichern.

Die Nachfrage wird durch die Integration von Offshore-Windkraft (19,6 GW geplante Leistung in Europa) und KI-getriebenes Lastwachstum angetrieben. Allein in den USA wird der Strombedarf von Rechenzentren bis 2025 voraussichtlich um 11,3 GW steigen, wodurch ein dringender Bedarf an neuen Umspannwerken entsteht.

Nordamerika ist mit einem Anteil von 39 % das Epizentrum des Rechenzentrumsausbaus. Technologiezentren wie Nord-Virginia verbrauchen enorme Lasten von 3 GW, was Energieversorger dazu zwingt, Milliarden in den Ausbau ihrer Hochspannungsnetze zu investieren, um Stromausfälle zu verhindern.

Die 525-kV-HGÜ hat sich zum Industriestandard für Fernverbindungsnetze (z. B. SuedLink) entwickelt. Sie reduziert die Übertragungsverluste erheblich und senkt den Flächenbedarf für Trassen um 30–40 %, wodurch sie für grenzüberschreitende Stromnetze unerlässlich ist.

Der Handelskrieg um kornorientiertes Elektroblech (GOES) treibt die Kosten für Hochspannungsanlagen in die Höhe. US-Handelsbarrieren gegen chinesische Materialien haben die Lieferketten aufgespalten, Engpässe verursacht und die Preise für nordamerikanische Energieversorger, die ihre Netze modernisieren wollen, erhöht.

Leistungsschalter erzielen den größten Umsatzanteil. Als Sicherheitsventile des Stromnetzes sind sie unverzichtbar für den Umgang mit den Schwankungen erneuerbarer Energien. Ein umfassender Austauschzyklus verschiebt den Markt hin zu fortschrittlichen, umweltfreundlichen gasisolierten Schaltanlagen (GIS).

Der Markt ist ein Oligopol, das von Siemens Energy, Hitachi Energy und GE Vernova dominiert wird. Mit Rekordauftragsbeständen (z. B. 123 Milliarden Euro bei Siemens) kontrollieren diese etablierten Unternehmen einen Verkäufermarkt und schaffen hohe Markteintrittsbarrieren für neue Wettbewerber.

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