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Markt für PCR-Kunststoffverpackungen: Nach Material (PE, PET, PP, PVC, PS); Produkt (Beutel, Flaschen, Schalen); Endverbraucher (Lebensmittel, Gesundheitswesen, Getränke, Kosmetik, Industrie) – Marktgröße, Branchendynamik, Chancenanalyse und Prognose für 2026–2035

  • Letzte Aktualisierung: 01. Februar 2026 |  
    Format: PDF
     | Bericht-ID: AA02261695  

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Der globale Markt wird im Jahr 2025 auf 52,34 Milliarden US-Dollar geschätzt. Es wird erwartet, dass er mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 6,3 % wachsen und bis 2035 einen Wert von 96,26 Milliarden US-Dollar erreichen wird.

Die Entkopplung ist auf ein unelastisches Angebot zurückzuführen. Während die Produktion von neuem PET durch die Erhöhung der Öl- und Gasförderung massiv gesteigert werden kann, ist die Produktion von rPET durch die Menge der im Recycling entsorgten Flaschen begrenzt. Da die durch Vorschriften bedingte Nachfrage dieses feste Angebot um etwa 20 % übersteigt, haben sich die Preise von den Rohstoffkosten entkoppelt.

PCR stammt aus Haushaltsabfällen (Abfall aus der Wertstoffsammlung). PIR stammt aus Produktionsabfällen. Regulierungsbehörden (wie die britische Steuerbehörde) schließen PIR zunehmend von den Definitionen für Recyclingmaterial aus, da die Wiederverwertung von Produktionsabfällen als gängige betriebliche Effizienzmaßnahme und nicht als Umweltschutzmaßnahme gilt. Nur PCR fördert die Kreislaufwirtschaft.

Ja, aber es ist schwierig. rPET-Flaschen sind Standard. Die Verwendung von rPP oder rHDPE für den Lebensmittelkontakt (z. B. Joghurtbecher) erfordert derzeit jedoch chemisches Recycling oder strenge Kreislaufsysteme (wie bei Milchflaschen in Großbritannien), um eine Verunreinigung durch andere Kunststoffe zu verhindern, die sich möglicherweise im selben Recyclingstrom befinden.

Die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) verlagert die Kosten der Abfallentsorgung von den Kommunen auf die Marken. Ab 2025 variieren die EPR-Gebühren in Ländern wie Frankreich und Belgien je nach Ökomodulation. Eine transparente PET-Flasche zahlt im Markt für PCR-Kunststoffverpackungen eine niedrige Gebühr, während ein pigmentierter Mehrschichtbeutel eine bis zu 50 % höhere Gebühr entrichtet, was sich direkt auf die Herstellungskosten auswirkt.

Südostasien (Vietnam, Thailand) bietet derzeit die niedrigsten FOB-Preise (Free On Board) für rPellet, etwa 15–20 % günstiger als die heimischen Angebote in den USA oder der EU. Marken müssen jedoch die Ocean Bound Plastic-Zertifizierungen (z. B. UL, Zeros) überprüfen, um sicherzustellen, dass es sich um legitimes PCR-Material und nicht um gefälschte Industrieabfälle handelt.

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