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Markt für Luftfahrtschmierstoffe: Nach Luftfahrttyp (Allgemeine Luftfahrt (Kolbenmotoren und Nicht-Kolbenmotoren), Kommerzielle Luftfahrt (Kolbenmotoren und Nicht-Kolbenmotoren), Militärische Luftfahrt (Kolbenmotoren und Nicht-Kolbenmotoren); Flügeltyp (Drehflügler und Starrflügler); Schmierstofftyp (Ölbasierte Luftfahrtschmierstoffe (Schmieröl und Hydrauliköl), Fettbasierte Luftfahrtschmierstoffe und Kriechöle); Basistechnologie (Konventionell/Mineralisch, Synthetisch, Synthetisch-Mischung und Sonstige); Anwendung (Motor (Lager, Zahnräder, Nockenwelle, Kipphebel, Zylinderwände, Kolbenringe, Stößelstangen, Lagerschalen, Sonstige), Flugzeugzelle (Fahrwerksmechanismus, Flugsteuerungsmechanismus, Bremsen, Lenkmechanismus, Sonstige)); Verpackung (Bis zu 5 Gallonen, 5 bis 50 Gallonen, Über 50 Gallonen); Vertriebskanal (Online (Unternehmenswebsites und autorisierte Drittanbieter), Offline (Direktvertrieb und Händler (Einzelhandelsgeschäfte)) und Multi-Brand-Stores); Region – Marktgröße, Branchendynamik, Chancenanalyse und Prognose für 2026–2035

  • Letzte Aktualisierung: 27. Dezember 2025 |  
    Format: PDF
     | Bericht-ID: AA1024960  

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Die Nachfrage wird vor allem durch eine historische Erholung der Flugzyklen und einen massiven Auftragsbestand im kommerziellen Bereich angetrieben. Mit über 5,2 Milliarden Passagieren im Jahr 2025 hat die Flugzeugauslastung ihren Höhepunkt erreicht, was häufigere Tankfüllungen und vollständige Ölwechsel erforderlich macht. Darüber hinaus sorgt die Auslieferung von rund 1.500 neuen Flugzeugen in diesem Jahr für einen erheblichen Bedarf an Erstbetankung und stabilisiert so die Lieferkette.

Die nächste Generation von Magerverbrennungstriebwerken, wie beispielsweise der GE9X und der Rolls-Royce Trent XWB, ist der wichtigste Innovationstreiber. Diese Triebwerke arbeiten mit extremen Druckverhältnissen von 60:1 und Kerntemperaturen von bis zu 2.000 Kelvin. Infolgedessen hat sich der Markt für Luftfahrtschmierstoffe hin zu synthetischen Ölen mit hoher thermischer Stabilität (HTS) verlagert, die unter diesen extremen Bedingungen Oxidation und Kohlenstoffablagerungen widerstehen.

Der Markt wird derzeit von fünf Branchenriesen beherrscht: ExxonMobil, Eastman Chemical Company, Shell Aviation, Nyco und Phillips 66. Diese Unternehmen sichern sich ihre Marktführerschaft durch strenge OEM-Zulassungen und umfassende Vertriebsnetze. So hat beispielsweise Eastmans Turbo Oil 2197 über 400 Millionen Flugstunden absolviert und ist damit ein Standardprodukt für große internationale Fluggesellschaften.

Da die SAF-Produktion bis 2025 auf 175 Millionen Gallonen steigen soll, müssen Schmierstoffe nun SAF-kompatibel sein. Da biosynthetische Kraftstoffe andere chemische Marker als herkömmliches Kerosin aufweisen, werden neue Schmierstoffformeln getestet, um sicherzustellen, dass sie nicht mit SAF-Rückständen reagieren. Dieser Übergang ist ein wichtiger Trend, da Reedereien bestrebt sind, die ReFuelEU-Vorgaben und die globalen Netto-Null-Ziele zu erreichen.

Nordamerika hält dank seiner einzigartigen Luftfahrtinfrastruktur und seiner massiven Militärpräsenz einen Marktanteil von 35,53 %. Die Region betreibt über 15.500 Geschäftsreiseflugzeuge und eine Kampfflotte von 2.100 Flugzeugen, die beide häufig gewartet werden müssen. Darüber hinaus verfügt die USA über das weltweit größte MRO-Netzwerk (Wartung, Reparatur und Überholung), das jährlich rund 29.000 Flugzeuge wartet.

Schmalrumpfflugzeuge, insbesondere die Airbus A320- und Boeing 737-Familien, weisen den höchsten Verbrauch auf. Weltweit sind derzeit 18.495 Schmalrumpfflugzeuge im Einsatz. Da diese Flugzeuge täglich mehrere Kurzstreckenflüge (Starts und Landungen) absolvieren, sind ihre Triebwerke und Fahrwerksysteme einer höheren mechanischen Belastung ausgesetzt als Langstreckenflugzeuge, was zu einem schnelleren Schmierstoffverbrauch führt.

Moderne Öle müssen die Normen der MIL-PRF-23699 Klasse HTS erfüllen. Zu den wichtigsten Leistungskennzahlen gehören eine Selbstentzündungstemperatur von mindestens 404 °C und ein Flammpunkt von etwa 270 °C. Darüber hinaus müssen sie bei -40 °C eine stabile kinematische Viskosität von 11.000 mm²/s aufweisen, um einen sicheren Motorstart auch unter extremen arktischen Bedingungen oder nach längerem Aufenthalt in großer Höhe zu gewährleisten.

Die Einführung der Echtzeit-Ölzustandsüberwachung (ROHM) birgt das Potenzial, die Branche grundlegend zu verändern. Anstatt das Öl nach festgelegten Flugstunden zu wechseln, analysieren Sensoren nun in Echtzeit den Säuregehalt und Metallabrieb, um die tatsächliche Restlebensdauer des Öls zu bestimmen. Diese Umstellung auf zustandsorientierte Wartung könnte den gesamten Ölverbrauch um 10–15 % reduzieren und gleichzeitig die Sicherheit und Effizienz des Triebwerksbetriebs deutlich erhöhen.

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