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Markt für Luft- und Raumfahrtmaterialien: Analyse nach Typ (Verbundwerkstoffe, Metalle, Kunststoffe); Flugzeugtyp (Verkehrsflugzeuge, Geschäfts- und Allgemeine Luftfahrt, Militärflugzeuge, Hubschrauber, Sonstige); Anwendung (Innenausstattung (Passagiersitze, Bordküche, Innenausstattung, Verkleidungen, Sonstige), Antriebssysteme (Flugzeugzelle, Leitwerk, Fenster und Windschutzscheiben); Region – Marktgröße, Branchendynamik, Chancenanalyse und Prognose für 2026–2035

  • Letzte Aktualisierung: 30. Dezember 2025 |  
    Format: PDF
     | Bericht-ID: AA12251627  

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Die Stabilität hat sich weitgehend wiederhergestellt, allerdings zu höheren Kosten. Seit 2025 hat sich der Sektor vom russischen Lieferanten VSMPO-AVISMA hin zu japanischen (Toho Titanium) und US-amerikanischen (TIMET) Herstellern verlagert. Um die höheren Rohtitanpreise auszugleichen, setzen OEMs auf die Fertigung von Bauteilen in nahezu endgültiger Form (Near-Net-Shape, NNS) und 3D-Druck. Dadurch sinkt das Verhältnis von Rohmaterialeinkauf zu Rohmaterialeinkauf von 10:1 auf 3:1, und Materialverschwendung wird minimiert.

Aluminium-Lithium-Legierungen (Al-Li) werden ihre Stärke im Segment der Schmalrumpfflugzeuge des Luft- und Raumfahrtwerkstoffmarktes behaupten. Während Großraumflugzeuge (A350/787) weiterhin stark auf Verbundwerkstoffe setzen, könnten zukünftige Single-Aisle-Flugzeuge Al-Li-Legierungen der 3. und 4. Generation bevorzugen. Al-Li bietet eine Gewichtsersparnis von ca. 10 % gegenüber herkömmlichem Aluminium und ist einfacher und kostengünstiger zu reparieren als Verbundwerkstoffe, wodurch es sich ideal für häufige Kurzstreckenflüge eignet.

Nachhaltigkeit hat nun direkte Kosten. Im Rahmen des EU Green Deals verursachen grünes Aluminium (auf Wasserbasis) und Bioharze einen Aufpreis von 15–20 %. OEMs und Zulieferer müssen dies in ihre Budgets einkalkulieren, da die Rückverfolgbarkeit über den gesamten Lebenszyklus zur Einhaltung der Scope-3-Emissionsziele verpflichtend wird. CO₂-arme Materialien sind nun Voraussetzung für die Auftragsvergabe.

Ja, hauptsächlich im Antriebsbereich. Bis 2025 werden GE und Safran 3D-gedruckte Treibstoffeinspritzdüsen und Turbinenschaufeln in großem Umfang einsetzen. Der Einsatz im Flugzeugbau weitet sich auf Sekundärstrukturen wie Scharniere und Halterungen aus, wobei der Fokus weniger auf Innovation als vielmehr auf der Reduzierung von Lagerbeständen liegt, da Fluggesellschaften MRO-Ersatzteile bedarfsgerecht drucken.

Schnellere Produktion und bessere Recyclingfähigkeit. Thermoplaste (PEEK/PEKK) lassen sich innerhalb von Minuten formen und sind recycelbar, im Gegensatz zu Duroplasten, die Autoklaven benötigen und oft auf Deponien landen. Ihre schnelle Verarbeitung ermöglicht Produktionssteigerungen von über 75 Flugzeugen pro Monat und belebt so den Markt für Luft- und Raumfahrtmaterialien.

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