Marktszenario
Der europäische Markt für Rollenabdeckungen wurde im Jahr 2024 auf 256,01 Millionen US-Dollar geschätzt und soll bis 2033 einen Marktwert von 407,49 Millionen US-Dollar erreichen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 5,62 % im Prognosezeitraum 2025–2033 entspricht.
Walzenschutzhüllen, hochentwickelte Schutzschichten für Industriewalzen, gewinnen in Europa zunehmend an Bedeutung, da sie Leistung, Lebensdauer und Endproduktqualität in verschiedenen Industriezweigen optimieren. Deutschland ist 2024 mit 68.400 beschichteten Industriewalzen führend auf dem europäischen Markt für Walzenschutzhüllen. Dies ist auf die starke Fertigungsindustrie und den Automobilsektor zurückzuführen. Frankreich folgt mit 44.200 beschichteten Walzen, die in wichtigen Branchen wie der Verpackungs- und Textilindustrie zum Einsatz kommen, während Italien 39.100 Walzen in der Papier- und Druckindustrie verwendet. Die Nachfrage nach Walzenschutzhüllen steigt parallel zum Bedarf an korrosionsbeständigen, thermisch stabilen und abriebfesten Oberflächen, insbesondere in der Zellstoff- und Papier-, Stahl- und Kunststoffindustrie. Allein die europäische Papierindustrie verwendet jährlich 32.000 Walzenschutzhüllen – eine beachtliche Zahl, die durch den Fokus auf nachhaltige Materialien wie Polyurethan und Gummi begünstigt wird.
Auf dem europäischen Markt für Walzenbezüge dominieren Gummi-, Polyurethan- und Verbundwerkstoffbezüge. Polyurethan sticht dabei besonders hervor: 48.600 Industriewalzen sind mit diesem hochbeständigen Material ausgestattet, das für verbesserte Verschleißfestigkeit und Flexibilität im Betrieb sorgt. Verbundwerkstoff-Walzenbezüge, die für ihr geringes Gewicht und ihre hohe Festigkeit geschätzt werden, kommen jährlich bei 17.200 Walzen zum Einsatz, insbesondere in der Luft- und Raumfahrt- sowie der Automobilindustrie. Die Lebensmittelverarbeitung setzt hingegen stark auf Gummibezüge: 21.000 Walzen erfüllen hier strenge Hygieneanforderungen. Auch die zunehmende Automatisierung in Unternehmen hat zu einem deutlichen Anstieg des Walzenbezugs geführt: Rund 27.000 Walzen in automatisierten Produktionslinien sind mittlerweile mit diesen Bezügen ausgestattet, um Zuverlässigkeit und Durchsatz zu optimieren.
Ein klarer Trend auf dem europäischen Markt für Walzenabdeckungen ist die Hinwendung zu umweltfreundlichen Alternativen. Über 14.800 Walzen verwenden mittlerweile biobasierte Polyurethan-Abdeckungen und belegen damit ein verstärktes Engagement für Nachhaltigkeit. Gleichzeitig setzen 11.300 Walzen in der Stahl- und Papierindustrie auf intelligente, mit Sensoren ausgestattete Walzenabdeckungen, die eine Echtzeitüberwachung ermöglichen. Diese Entwicklung steht im Einklang mit den Initiativen von Industrie 4.0, die eine datengestützte Leistungsoptimierung in den Vordergrund stellen. Dank technischer Fortschritte und dem Bestreben nach verbesserter Produktqualität bleibt der Verbrauch von Walzenabdeckungen in Europa dynamisch und bietet Potenzial für weiteres Wachstum.
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Marktdynamik
Treiber: Wachsende Nachfrage nach höherer Effizienz in der Papier- und Zellstoffherstellung
Der europäische Papier- und Zellstoffsektor spielt eine entscheidende Rolle für die Weiterentwicklung des Walzenschutzhüllenmarktes. Mit 32.000 Walzen, die für einen reibungslosen Betrieb auf Walzenschutzhüllen angewiesen sind, sehen sich die Unternehmen dieser Branche anspruchsvollen Bedingungen wie hohen Temperaturen, Feuchtigkeit und ständigem Verschleiß ausgesetzt. Allein deutsche Papierfabriken verwenden jährlich 13.400 Walzenschutzhüllen, um Maschinenstillstandszeiten zu reduzieren und die Produktionssicherheit zu erhöhen. Polyurethan ist hier weiterhin das bevorzugte Material: 18.200 Walzen nutzen seine reibungsmindernden Eigenschaften. Nachhaltigkeitsbedenken haben den Einsatz von biobasiertem Polyurethan bei 6.700 Walzen beschleunigt und helfen Papierfabriken so, gesetzliche Vorgaben und unternehmerische Nachhaltigkeitsziele zu erfüllen.
In Frankreich nutzen zusätzlich 8.400 Walzen im schnell wachsenden Papiersegment Walzenschutzhüllen. Treiber dieser Entwicklung sind die steigende Verbrauchernachfrage und der zunehmende Fokus auf effiziente Ressourcennutzung. Auch in Italien ist ein ähnliches Wachstum zu verzeichnen: 5.900 Walzen in Verpackungslinien verwenden dort Spezialhüllen, die für hohe Produktionsgeschwindigkeiten und minimalen Wartungsaufwand ausgelegt sind. Dieser Fokus auf Effizienz und Umweltbewusstsein unterstreicht die zentrale Rolle von Walzenschutzhüllen in modernen Papier- und Zellstoffprozessen. Durch Investitionen in fortschrittliche Technologien können Hersteller die Produktion weiter optimieren und Walzenschutzhüllen zu einem unverzichtbaren Bestandteil der dynamischen europäischen Papier- und Zellstoffindustrie machen.
Trend: Aufkommen intelligenter Walzenabdeckungen mit integrierten Sensoren zur Echtzeit-Leistungsüberwachung
Einer der prägendsten Trends auf dem europäischen Markt für Walzenabdeckungen ist der starke Anstieg intelligenter Walzenabdeckungen mit integrierten Sensoren zur Echtzeit-Leistungsüberwachung. Im Jahr 2024 setzten die deutsche Stahl- und Papierindustrie insgesamt 6.300 sensorgestützte Walzenabdeckungen ein und nutzten datengestützte Wartung, um kostspielige Produktionsausfälle zu vermeiden. Auch die französische Verpackungsindustrie verzeichnet eine ähnliche Entwicklung: 2.400 Walzen sind mit intelligenten Abdeckungen ausgestattet, die Temperaturschwankungen, Druckniveaus und Betriebsunregelmäßigkeiten überwachen. Allein die europäische Stahlindustrie nutzt 3.500 sensorgestützte Walzenabdeckungen und konzentriert sich dabei auf die Optimierung des Temperaturmanagements und die Verschleißerkennung. Diese Innovationen verdeutlichen den zunehmenden Fokus auf vorausschauende Wartung – ein Schlüsselfaktor für höhere Betriebseffizienz und Zuverlässigkeit.
Neben Deutschland und Frankreich hat sich auch Italien als Vorreiter auf dem Markt für Walzenabdeckungen etabliert. Dort werden 1.800 sensorgestützte Abdeckungen in Textillinien eingesetzt, um Qualitätsstandards zu gewährleisten und Abfall zu reduzieren. Die Papierindustrie in ganz Europa integriert weitere 2.100 intelligente Walzenabdeckungen, die Abrieb und Reibung in Echtzeit überwachen und so potenzielle Probleme frühzeitig erkennen. Die durchschnittliche Lebensdauer von Polyurethan-Walzenabdeckungen hat sich bei Wartung mit sensorgestützten Daten auf über neun Jahre erhöht, was ihre Wirtschaftlichkeit unterstreicht. Im Zuge der fortschreitenden Umgestaltung der europäischen Fertigungsindustrie durch Industrie 4.0 werden intelligente Walzenabdeckungen immer unverzichtbarer und ebnen den Weg für neue Automatisierungs- und datengetriebene Produktivitätsstufen.
Herausforderung: Hohe Komplexität bei der Herstellung kundenspezifischer Walzenabdeckungen für diverse industrielle Anwendungen
Die Anforderungen an kundenspezifische Lösungen stellen den europäischen Markt für Walzenabdeckungen vor große Herausforderungen, da über 14 verschiedene Branchen jeweils spezielle Anforderungen stellen. Allein die Stahlindustrie betreibt beispielsweise 7.500 Walzen, die extremen Temperaturen von über 800 °C standhalten müssen. Dies erfordert hochspezialisierte Abdeckungen mit fortschrittlichen thermischen Eigenschaften. Parallel dazu verwenden Lebensmittelverarbeiter 11.200 FDA-konforme Gummiwalzenabdeckungen, die strengen Hygieneanforderungen entsprechen. Diese Komplexität kann die Hersteller stark belasten, da sie gezwungen sind, individuelle Lösungen zu entwickeln, die den stark voneinander abweichenden Bedürfnissen in der Region gerecht werden.
Die petrochemische Industrie bringt zusätzliche Komplexität mit sich, da 3.200 Walzen Verbundwalzenbezüge benötigen, die aggressiven Chemikalien widerstehen. Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt, mit 1.700 Walzen, die höchste Maßgenauigkeit und geringes Gewicht erfordern, setzen die Messlatte für Präzisionstechnik noch höher. Die Erfüllung dieser strengen Standards erfordert häufig den Einsatz von Rapid-Prototyping-Verfahren – ein Prozess, der sich als besonders anspruchsvoll erweist, wenn Textil- und Verpackungsunternehmen jährlich 4.600 maßgefertigte Walzenbezüge benötigen. Die Balance zwischen leistungsstarker Technik und Kostenmanagement bleibt entscheidend und verdeutlicht die Herausforderungen, denen sich Hersteller im vielfältigen europäischen Markt für Walzenbezüge gegenübersehen.
Segmentanalyse
Nach Materialtyp
Der Markt für Elastomer-basierte Walzenabdeckungen mit einem Marktanteil von über 41,95 % ist in europäischen Industrieanlagen nach wie vor die bevorzugte Lösung. Dies ist vor allem auf die außergewöhnliche Elastizität und die robusten mechanischen Eigenschaften zurückzuführen. Elastomere bestehen definitionsgemäß aus flexiblen Molekülketten, die sich stark dehnen lassen und dabei formstabil bleiben – eine Schlüsselanforderung für Walzenabdeckungen in Hochgeschwindigkeitsprozessen. Die inhärente Viskoelastizität dämpft Vibrationen und minimiert Schäden unter wiederholter mechanischer Belastung. Dies ist besonders vorteilhaft für Anwendungen wie die Metallbearbeitung oder Textilveredelung, bei denen eine gleichmäßige Oberflächenbeschaffenheit unerlässlich ist. Führende Anbieter wie Trelleborg AB und die Voith-Gruppe verfügen über spezialisierte Produktionslinien für Elastomerabdeckungen. Dabei liegt der Fokus auf Hitzebeständigkeit und präzisen Toleranzen, um Ausfallzeiten für Endanwender in verschiedenen Branchen zu minimieren. Darüber hinaus lassen sich Elastomere so formulieren, dass sie aggressiven Chemikalien standhalten. Dadurch eignen sie sich ideal für den Einsatz in anspruchsvollen Druck- und Laminieranlagen, wo häufiger Kontakt mit Lösungsmitteln unvermeidbar ist.
Ein weiterer wesentlicher Faktor für die Dominanz von Elastomeren auf dem Markt für Walzenabdeckungen ist ihre Kosteneffizienz in Verbindung mit einfacher Wartung. Im Gegensatz zu Materialien wie Keramik oder Kohlenstofffaser lassen sich Elastomer-Walzenabdeckungen relativ leicht sanieren, was die Lebensdauer verlängert. Anwender, die sich für weniger robuste Alternativen entscheiden, sehen sich oft mit hohen Ersatzkosten konfrontiert. In westeuropäischen Ländern wie Frankreich und Italien nutzen führende Stahlwerke Elastomer-Walzenabdeckungen, um hohe Stoßbelastungen in Produktionslinien abzufangen, wo selbst kleinste Oberflächenfehler ganze Chargen gefährden können. In der Verpackungsindustrie setzen multinationale Konzerne wie die Mondi Group stark auf Elastomer-Abdeckungen, um die Reibungseigenschaften beim Folienstrecken und Laminieren zu optimieren. Diese Abdeckungen sind auch für nachhaltigkeitsorientierte Endanwender attraktiv, da bestimmte Elastomer-Verbindungen recycelt oder wiederaufbereitet werden können und somit den strengeren Umweltrichtlinien der Europäischen Union entsprechen. Insgesamt machen diese Eigenschaften Elastomer-Walzenabdeckungen zur ersten Wahl für leistungskritische Anwendungen. Unternehmen in ganz Europa nennen immer wieder die höhere Stoßfestigkeit, den geringeren Wartungsaufwand und die überlegene Lebensdauer als Hauptgründe für ihre anhaltende Verwendung.
Nach Funktionalität
Der Markt für abriebfeste Walzenbezüge mit einem Marktanteil von über 30,44 % erfreut sich in Europa großer Beliebtheit, da er den schnellen Oberflächenverschleiß mindert, der häufig durch den Kontakt mit rauen oder scharfkantigen Materialien verursacht wird. In Branchen wie der Weiterverarbeitung, der Zellstoff- und Papierindustrie sowie der Metallpolitur sind Walzen häufig starker Reibung ausgesetzt, die die Walzenintegrität beeinträchtigen könnte, wenn nicht mit entsprechend robusten Materialien gegengesteuert wird. Dank abriebfester Beschichtungen – von keramikverstärkten Schichten bis hin zu verstärkten Gummimischungen – kann ein einzelner Walzenbezug deutlich längere Betriebszyklen überstehen, wodurch der Bedarf an häufigen Nachrüstungen reduziert wird. In der finnischen Papierindustrie beispielsweise produzieren die Werke rund um die Uhr Spezialpapiere, bei denen der unaufhörliche Faserstrom weniger widerstandsfähige Bezüge sonst abnutzen würde. Durch die Wahl von Oberflächen, die für den Dauerabrieb ausgelegt sind, gewährleisten die Werksleiter stabile Produktionsgeschwindigkeiten und vermeiden Stillstände, die durch Lieferverzögerungen Millionenkosten verursachen könnten.
Funktionell gesehen trägt die Abriebfestigkeit von Walzenbezügen auch zum Erhalt der Produktqualität bei. Filzoberflächen in Textilfabriken oder Glanzoberflächen in Verpackungen erfordern gleichmäßige Walzenoberflächen, die weder zerkratzen noch unerwünschte Strukturen hinterlassen. Anbieter wie die Andritz AG haben eigene Beschichtungsformeln entwickelt, die selbst unter hoher Spannung Mikrorissen widerstehen. Diese Beständigkeit auf dem europäischen Markt für Walzenbezüge ermöglicht es Anwendern, eine gleichmäßige Materialstärke, einen einheitlichen Glanzgrad und minimale Verunreinigungen zu erzielen. Darüber hinaus stellt die verstärkte Nutzung von Recyclingmaterialien in Europa zusätzliche Anforderungen an Walzenbezüge, da wiederverwertete Rohstoffe unerwartete Partikel oder Verunreinigungen enthalten können. Abriebfeste Lösungen sind daher ein wichtiger Schutz vor Produktionsausfällen. Ob in belgischen Laminieranlagen oder niederländischen Druckereien – Endanwender setzen auf Bezüge, die für hohe Beanspruchung entwickelt wurden, um die Anlageneffizienz und die Qualität der Endprodukte zu gewährleisten. Angesichts verschärfter Umweltauflagen und des stetig wachsenden Anteils an Recyclingrohstoffen ist die Abriebfestigkeit eine der gefragtesten Funktionalitäten in der europäischen Industrie.
Auf Antrag
Die Zellstoff- und Papierproduktion hat einen Marktanteil von fast 39,50 % am europäischen Markt für Walzenabdeckungen. Dies liegt daran, dass der Sektor in Ländern wie Schweden, Finnland und Deutschland stark verwurzelt ist, wo große Unternehmen wie Stora Enso und UPM Communication Papers Werke mit enormen Tagesproduktionen betreiben. Die Verarbeitung großer Zellstoffmengen erfordert zuverlässige Walzen, die kontinuierlicher mechanischer Belastung, Wasser und chemischen Zusätzen standhalten. Walzenabdeckungen, die einen gleichmäßigen Halt des nassen Zellstoffs gewährleisten und gleichzeitig der korrosiven Wirkung von Bleichmitteln und anderen Verarbeitungsmitteln widerstehen, sind für diese Werke unverzichtbar. Auch die thermische Stabilität ist entscheidend, da bestimmte Phasen des Papierherstellungsprozesses hohe Trocknungstemperaturen erfordern und die Abdeckungen sowohl Ausdehnung als auch Verformung widerstehen müssen. Daher besteht für diese Produktionslinien eine hohe Nachfrage nach speziellen Elastomer- oder Verbundoberflächen, die chemische Beständigkeit mit Dimensionsstabilität vereinen.
Die schiere Größe dieser Produktionsanlagen – bei denen jede Produktionslinie über lange Zeiträume laufen kann – treibt die Nachfrage nach robusten Materialien für Walzenabdeckungen an, die großen Faserdurchflussmengen standhalten. Die hohe Kapazität der europäischen Papierindustrie, gepaart mit geringen Margen und intensivem Wettbewerb globaler Anbieter, zwingt die Betreiber, Ausfallzeiten zu minimieren. Walzenabdeckungen aus fortschrittlichen Gummi- oder Polymermischungen gewährleisten Langlebigkeit und gleichbleibende Leistung – eine absolute Notwendigkeit in einem Markt, in dem Lieferausfälle den Verlust wichtiger Kundenaufträge riskieren. Viele Papierfabriken integrieren sensorbasierte Überwachungssysteme in ihre Abdeckungen und arbeiten eng mit Lösungsanbietern wie Valmet zusammen, um Echtzeitdaten zu Oberflächenspannung und Verschleißgrad zu erfassen. Durch den schnellen Austausch oder die Aufarbeitung verschlissener Abdeckungen halten die Papierfabriken ihre Produktionsziele ein und gewährleisten eine gleichbleibend hohe Papierqualität. So hat die traditionelle Marktpräsenz der Zellstoff- und Papierindustrie, verbunden mit dem Bedarf an präzisen Anlagen mit hohem Durchsatz, ihre Position als größter Abnehmer von Walzenabdeckungen in Europa gefestigt, wo Zuverlässigkeit und anwendungsspezifische Funktionalität die kontinuierliche Innovation vorantreiben.
Nach Walzentyp
Hartwalzenabdeckungen mit einem Marktanteil von über 65,08 % erfreuen sich auf dem europäischen Walzenabdeckungsmarkt zunehmender Beliebtheit, da sie die für zahlreiche Hochspannungs- und Hochdruckprozesse erforderliche starre Unterstützung bieten. Branchen wie die Aluminiumfolienherstellung oder das Walzen von dickwandigem Stahl sind auf Abdeckungen angewiesen, die auch unter hoher Belastung ihre präzise Form beibehalten. In Deutschland legen Unternehmen wie ThyssenKrupp besonderen Wert auf Walzengenauigkeit und geringe Durchbiegung. Hartwalzenabdeckungen aus Materialien wie Stahllegierungen und speziell entwickelten Verbundwerkstoffen gewährleisten minimale Verformungen während der gesamten Produktion. Diese Steifigkeit ist unerlässlich für eine gleichmäßige Produktdicke – ein entscheidender Faktor beim Walzen von hochwertigen Metallen oder modernen Legierungen für Automobilkomponenten. Darüber hinaus gewährleistet die hohe Härte dieser Abdeckungen eine lange Lebensdauer in abrasiven Umgebungen, wo kontinuierliche Reibung zum Alltag gehört.
Neben der Metallindustrie setzen auch europäische Papierverarbeiter und Kunststofffolienhersteller auf Hartwalzenabdeckungen für eine stabile Spannungsregelung. Die Maschinen in diesen Segmenten laufen oft mit hohen Bandgeschwindigkeiten, wodurch wenig Spielraum für Materialverformung oder Wärmeausdehnung bleibt. Hartwalzenabdeckungen – mitunter mit einer Keramik- oder gehärteten thermisch gespritzten Oberfläche – zeichnen sich durch ihre Beständigkeit gegenüber Temperaturspitzen bei gleichbleibendem Durchmesser aus. Dies führt zu weniger Problemen bei der Bahnführung, was wiederum weniger Abfall, glattere Produktoberflächen und minimierte Ausfallzeiten zur Folge hat. Britische Verpackungsunternehmen im Walzenabdeckungsmarkt berichten beispielsweise, dass die Installation von Hartwalzenabdeckungen die Wartungsintervalle in Produktionslinien mit hohem Durchsatz deutlich verkürzt. Obwohl Elastomerabdeckungen in vielen Segmenten weiterhin dominieren, machen sich Hartwalzenabdeckungen in speziellen Anwendungsbereichen, die Steifigkeit, Abriebfestigkeit und thermische Stabilität erfordern, zu einer unverzichtbaren Option für Betriebe, in denen Maßgenauigkeit und stabile Spannung die Rentabilität bestimmen. Ihre Verwendung nimmt stetig zu, insbesondere in den fortschrittlichen Produktionszentren Nordeuropas. Dies unterstreicht, dass die Materialauswahl oft von prozessspezifischen technischen Anforderungen abhängt und nicht von einem Einheitsansatz.
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Länderanalyse
Deutschland, mit einem Marktanteil von über 25 %, hat sich vor allem dank seiner breit gefächerten Industrielandschaft, die auf wertschöpfungsstarken Segmenten wie der Automobilindustrie, der Stahlproduktion und der traditionsreichen Zellstoff- und Papierindustrie basiert, als größter Akteur im europäischen Markt für Rollenbeschichtungen etabliert. Deutsche Unternehmen wie Voith Paper mit Hauptsitz in Heidenheim an der Brenz haben maßgeblich zur Innovation in der Rollenbeschichtungstechnologie beigetragen. Diese Führungsrolle erstreckt sich auch auf die Entwicklung spezialisierter Beschichtungen, die den hohen Prozessanforderungen lokaler Kunden gerecht werden – von Stanzmaschinenherstellern für Automobilteile in Stuttgart bis hin zu modernen Papierfabriken in der Region Hamburg. Die traditionsreiche Ingenieurskunst des Landes, beispielhaft verkörpert durch Institute wie die Fraunhofer-Gesellschaft, fördert zudem die kontinuierliche Forschung in Polymerchemie, Tribologie und Materialwissenschaft. Rollenbeschichtungsanbieter, die mit diesen Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten, können neue Rezepturen wiederholt unter realen Bedingungen testen. Dies führt zu Durchbrüchen bei spezialisierten Elastomermischungen oder keramikbasierten Deckschichten, lange bevor diese Technologien den breiteren europäischen Markt erreichen.
Ein weiterer Faktor für Deutschlands führende Position auf dem europäischen Markt für Walzenbezüge ist die starke Unterstützung durch Rohstofflieferanten, Maschinenbauunternehmen und Endverbraucherbranchen, die hochpräzise Walzen in großem Umfang benötigen. Die BASF SE mit Sitz in Ludwigshafen produziert chemische Zwischenprodukte für moderne Polymerformulierungen, während andere deutsche Unternehmen wie die Continental AG und die Lanxess AG Spezialelastomere entwickeln, die direkt in der Walzenbezugsherstellung Verwendung finden. Die Synergie dieser Akteure verkürzt die Vorlaufzeiten für die Produktentwicklung und ermöglicht einen schnellen Übergang neuer Prototypen vom Laborkonzept zur Serienreife. Deutsche Vorschriften legen zudem strenge Standards für Sicherheit und Umweltverträglichkeit fest, was Walzenbezugshersteller dazu anspornt, nachhaltige Lösungen – wie lösungsmittelfreie Beschichtungen oder recycelbare Elastomersysteme – zu entwickeln, die nationale und EU-weite Richtlinien erfüllen oder übertreffen. Daher werden in Deutschland produzierte und beschaffte Walzenbezüge häufig für ihre hohe Qualität, lange Lebensdauer und die Einhaltung neuester Umweltrichtlinien gelobt. Da Großabnehmer in den Bereichen Verpackung, Stahl und Automobil in Deutschland konsequent bei inländischen Herstellern einkaufen, sichert Deutschlands Rolle als zentraler Knotenpunkt in der europäischen Industriekette seine Position als führender Akteur auf dem europäischen Markt für Rollenabdeckungen.
Führende Unternehmen auf dem europäischen Markt für Walzenabdeckungen
Überblick über die Marktsegmentierung:
Nach Materialtyp
Nach Walzentyp
Nach Funktionalität
Auf Antrag
Nach Branche
Durch Europa
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