Marktszenario
Der Markt für Fahrdienstvermittlungsdienste im Nahen Osten wurde im Jahr 2023 auf 4,29 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2032 einen Marktwert von 12,40 Milliarden US-Dollar erreichen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 13,4 % im Prognosezeitraum 2024–2032 entspricht.
Soziale, wirtschaftliche und technologische Gründe haben zu einem enormen Anstieg der Nachfrage nach Fahrdiensten im Nahen Osten geführt. Ein Hauptgrund dafür ist die rasante Urbanisierung in dieser Region. Laut Weltbank leben 64 % der Bevölkerung im Nahen Osten und Nordafrika (MENA) in Städten, was den Bedarf an Transportsystemen in den ohnehin schon verkehrsreichen Städten weiter erhöht. Hinzu kommt die hohe Smartphone-Nutzungsrate von 80 % in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien, die es den Menschen ermöglicht, diese Apps häufiger zu nutzen, da sie jederzeit verfügbar sind und sich somit zu einer bequemen Option für den täglichen Weg zur Arbeit oder zu anderen Orten entwickelt haben.
Der zweitwichtigste Grund für die Beliebtheit von Taxis im Fahrdienstmarkt ist der hohe Anteil junger Menschen in Saudi-Arabien. Über 60 % der Bevölkerung sind unter 30 Jahre alt und bevorzugen daher moderne, technologisch fortschrittliche Transportlösungen. Darüber hinaus tragen die Bemühungen verschiedener Staaten wie Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten zur wirtschaftlichen Diversifizierung bei und fördern neben dem Ausbau der digitalen Infrastruktur auch die Entwicklung von Smart Cities. Ein Beispiel hierfür ist Saudi-Arabiens Vision 2030, die durch Technologieeinsatz und Innovationen den Anteil des Nicht-Öl-Sektors am BIP steigern und so die Nutzung von Taxidiensten weiter ankurbeln soll.
Die Nachfrage nach Fahrdiensten wird auch durch Sicherheit und Bequemlichkeit angetrieben. In Ländern mit wenigen oder gar keinen öffentlichen Verkehrsmitteln stellen Fahrdienste eine sichere Alternative dar. Laut einer Umfrage von Careem, einem der führenden Fahrdienstvermittler im Nahen Osten, nutzten 70 % der Befragten den Dienst aus Sicherheitsgründen, während 65 % die Bequemlichkeit als Anreiz wählten. Zudem wird dies durch verschiedene Zahlungsmethoden, darunter Bargeld, das aufgrund seiner Verfügbarkeit immer noch von der Hälfte der Bevölkerung im Nahen Osten genutzt wird, noch verstärkt.
Viele Menschen werden durch die günstigen Preise und Sonderangebote der konkurrierenden Fahrdienstvermittler angelockt. Laut Statista ist der Durchschnittspreis für ein traditionelles Taxi im Nahen Osten 20 % höher als der für Fahrten mit Fahrdiensten. Dadurch sind diese eine wirtschaftlich attraktive Option für Verbraucher, da sie häufig Rabatte gewähren oder Treueprogramme anbieten, bei denen Nutzer für die regelmäßige Nutzung ihrer App belohnt werden. Beispielsweise bietet Uber wöchentlich zu bestimmten Zeiten 30 % Rabatt auf alle Fahrten, während Careem ähnliche Aktionen nur zu ausgewählten Zeiten im Monat anbietet.
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Marktdynamik
Trend: Schnelles Wachstum im Tourismus gibt Fahrdiensten für Überlandreisen einen Schub
Der Tourismus im Nahen Osten boomt, was weitreichende Folgen für die Fahrdienstbranche hat. Die zentrale Lage der Region, ihr kultureller Reichtum und ihre modernen Attraktionen locken jährlich Millionen von Touristen an. Allein im Jahr 2023 besuchten über 70 Millionen internationale Gäste den Nahen Osten, verglichen mit 60 Millionen im Jahr 2020. Diese Besucherwelle erfordert zuverlässige und bequeme Transportdienste und führt somit zu einem starken Anstieg der Nachfrage nach Fahrdienstplattformen. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Saudi-Arabien sind die führenden Länder in Bezug auf die Touristenzahlen, die von diesem Tourismusboom profitieren. Allein Dubai verzeichnete im vergangenen Jahr 16 Millionen Besucher, und Prognosen gehen von 25 Millionen bis 2025 aus. Saudi-Arabiens Vision 2030 zielt darauf ab, die jährlichen Besucherzahlen bis 2030 auf 100 Millionen zu steigern, gegenüber nur 19 Millionen im Jahr 2019. Dies ist vor allem Investitionen in den Ausbau des Verkehrsnetzes und andere Maßnahmen zur Unterstützung dieses ambitionierten Ziels zu verdanken.
Der Markt für Fahrdienstvermittlung im Nahen Osten hatte 2023 ein Volumen von 4,29 Milliarden US-Dollar und soll bis 2032 jährlich um 13,4 % auf 12,40 Milliarden US-Dollar anwachsen. Dieser Anstieg ist maßgeblich auf den Tourismus zurückzuführen. Allein in den Vereinigten Arabischen Emiraten trug der Tourismus 2023 58 Milliarden US-Dollar zum BIP bei; diese Zahl soll sich bis 2027 verdoppeln und rund 116 Milliarden US-Dollar erreichen. Ein Grund für diesen Erfolg: Bequemlichkeit – vier Fünftel (85 %) aller Besucher bevorzugen laut einer heute von Mastercard veröffentlichten Studie („Ride Report“) App-basierte Transportmittel gegenüber herkömmlichen Taxis
Nicht nur Emirate wie Dubai profitieren von diesen Erkenntnissen: Auch innerhalb Saudi-Arabiens, wo viele Städte zwar geografisch weit voneinander entfernt liegen, aber durch hervorragende Infrastruktursysteme wie Autobahnen etc. miteinander verbunden sind, besteht noch erhebliches Wachstumspotenzial, da fast zwei Drittel (68 %) diese Dienste bei innerstädtischen Fahrten nutzen. Darüber hinaus kann die Integration von Mitfahr-Apps in Tourismusplattformen das gesamte Reiseerlebnis deutlich verbessern; drei Viertel (75 %) geben an, dies bereits getan zu haben.
Treiber: Regulatorische Unterstützung und Marktliberalisierung
Im Nahen Osten sind regulatorische Unterstützung und Marktliberalisierung entscheidende Faktoren für das Wachstum des Fahrdienstvermittlungsmarktes. Die Regierungen der Region haben begonnen, Maßnahmen zu ergreifen, die das Wachstum und die Formalisierung dieser Dienste fördern. Diese Maßnahmen gewährleisten gleiche Wettbewerbsbedingungen, verbessern die Sicherheitsstandards und regen Innovationen an. Besonders hervorzuheben ist Saudi-Arabiens Entscheidung, Frauen 2018 das Autofahren zu erlauben. Die Zulassung von Frauen in die Fahrdienstvermittlung führte innerhalb von nur zwei Jahren zu einem Anstieg der verfügbaren Fahrer um 30 %. Darüber hinaus hat die saudische Regierung seit 2018 über 120.000 Lizenzen für Fahrdienstvermittlungsdienste ausgestellt, was ihr starkes Engagement für diesen Sektor unterstreicht.
Die Straßen- und Verkehrsbehörde (RTA) der Vereinigten Arabischen Emirate spielte eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Marktes für Fahrdienstvermittlungsdienste. Strenge Sicherheitsmaßnahmen der RTA führten zwischen 2018 und 2022 zu einem Rückgang aller Unfälle im Zusammenhang mit Fahrdienstvermittlungsdiensten um 25 %. Dank der Zusammenarbeit von Fahrdienstvermittlungsunternehmen wie Uber oder Careem etc. vervierfachte sich die Zahl der registrierten Fahrer und erreichte Ende letzten Jahres 100.000. Auch die ägyptische Regulierung kam der Branche zugute: Die ägyptische Regierung legalisierte diese Dienste 2018 mit dem Fahrdienstvermittlungsgesetz und schuf damit klare Betriebsregeln. Dieses Gesetz führte zu einem Anstieg der täglichen Fahrgastzahlen um 20 %. Die Marktliberalisierung zog weltweit enorme Investitionen in diesen Sektor an; allein im Nahen Osten sammelten Unternehmen im gleichen Zeitraum 1 Milliarde US-Dollar ein, verglichen mit weniger als der Hälfte in den Vorjahren.
Herausforderung: Starkes Wachstum im Marktwettbewerb
Der Markt für Fahrdienstvermittlung im Nahen Osten steht aufgrund des starken Wettbewerbs vor großen Herausforderungen. Verschärft wurde die Situation durch Ubers Übernahme lokaler Unternehmen wie Careem für 3,1 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020. Diese Fusion schuf einen hart umkämpften Markt, in dem sowohl internationale als auch regionale Anbieter um die Marktführerschaft ringen. Bis 2023 erreichte der Markt im Nahen Osten ein Volumen von 4,29 Milliarden US-Dollar und soll Prognosen zufolge bis 2032 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 13,40 % auf 12,40 Milliarden US-Dollar anwachsen. Dieses rasante Wachstum lockt zahlreiche neue Marktteilnehmer an und erhöht so den Wettbewerbsdruck. Allein im Jahr 2023 wurden über fünfzehn neue Fahrdienstvermittlungsunternehmen gegründet, die jeweils mit einzigartigen Dienstleistungen und wettbewerbsfähigen Preisen um Marktanteile werben.
Unternehmen investieren massiv in Technologie, um sich von ihren Wettbewerbern abzuheben. So investierte Uber allein im letzten Jahr 200 Millionen US-Dollar, um seine App benutzerfreundlicher zu gestalten und Funktionen wie Mitfahrgelegenheiten oder vergünstigte Abonnements anzubieten – alles mit dem Ziel, das Kundenerlebnis zu verbessern. Careem hingegen konzentrierte sich auf eine umfassende Super-App, die neben Taxibestellungen auch Essenslieferungen und digitale Zahlungen ermöglicht. Diese Diversifizierungsstrategie trug dazu bei, die Nutzerbasis innerhalb eines Jahres um 25 Prozent auf 48 Millionen Nutzer im Jahr 2023 zu steigern.
Der Preiskampf ist ein weiterer entscheidender Faktor auf dem Markt für Fahrdienstvermittlungsdienste im Nahen Osten. Viele namhafte Unternehmen liefern sich daher einen ständigen Wettbewerb mit niedrigeren Preisen und Werbeaktionen, um Kunden zu gewinnen oder zu binden. Dies gilt insbesondere, wenn mehrere Fahrdienstvermittlungsplattformen gleichzeitig in derselben Region aktiv sind. So sanken beispielsweise die durchschnittlichen Fahrpreise im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 15 %, was die Gewinnmargen unter Druck setzte. Bolt und Yango nutzten diese Situation, indem sie günstigere Tarife einführten und dadurch innerhalb des ersten Jahres nach Betriebsaufnahme in Großstädten wie Dubai und Riad einen Marktanteil von zehn Prozent erreichten.
Segmentanalyse
Nach Reiseart
Nach Reiseart dominiert das Segment der innerstädtischen Fahrten den Markt für Fahrdienstleistungen im Nahen Osten und erreichte 2023 einen Wert von 967,2 Millionen US-Dollar. Für den Prognosezeitraum 2024–2032 wird ein weiteres starkes Wachstum mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 14,4 % erwartet. Die besonderen sozioökonomischen und infrastrukturellen Gegebenheiten des Nahen Ostens sind für den starken Anstieg der Nachfrage nach innerstädtischen Fahrdienstleistungen verantwortlich. Die rasante Urbanisierung zählt zu den Haupttreibern. Laut Weltbank wuchs die städtische Bevölkerung im Nahen Osten und Nordafrika von 2010 bis 2023 um schätzungsweise 8 %.
Folglich hat die Zahl der Staus deutlich zugenommen, und der Bedarf an effizienten Transportmitteln ist gestiegen, wodurch Fahrdienstvermittler eine bequeme Alternative zum eigenen Auto darstellen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die junge, technikaffine Bevölkerung. Die Vereinten Nationen schätzen das Durchschnittsalter der Menschen in dieser Region auf etwa 22 Jahre; daher nutzen sie im Vergleich zu anderen Bevölkerungsgruppen weltweit häufiger mobile Apps wie die von Unternehmen wie Uber oder Careem, um sich täglich in ihren Städten fortzubewegen.
Darüber hinaus beeinflussen wirtschaftliche Faktoren die Nachfrage erheblich, da der Besitz und die Instandhaltung von Fahrzeugen teuer sind, insbesondere für Endnutzer, die in Stadtzentren leben, wo alles bequem erreichbar ist, ohne unbedingt ein eigenes Auto zu besitzen. Laut aktuellen Forschungsergebnissen belaufen sich die durchschnittlichen jährlichen Kosten pro Fahrzeug in den VAE auf etwa 9.000 US-Dollar. Da die meisten Menschen jedoch nicht viel verdienen, dauert es viele Jahre, bis sie sich überhaupt ein Auto leisten können. Daher ist die Nutzung von Sammeltaxis oft günstiger als die ständige Nutzung eigener Fahrzeuge. Hinzu kommen Sicherheitsbedenken, die zur steigenden Beliebtheit dieser Plattformen in der nahöstlichen Bevölkerung beitragen. Dies gilt insbesondere für Reisende, die diese Plattformen als sicherer empfinden als Busbahnhöfe oder Bahnhöfe, wo sie auf ihrer Heimreise zu ungewöhnlichen Zeiten Risiken ausgesetzt sein könnten.
Nach Zahlungsmethode
Im Nahen Osten ist das Segment der Kredit-/Debitkarten führend bei den Fahrdiensten mit einem Umsatzanteil von über 2.172,2 Millionen US-Dollar im Jahr 2023. Es wird erwartet, dass dieses Segment im Prognosezeitraum mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 13,6 % weiter wächst. Die zunehmende Nutzung von Kredit- und Debitkarten unter Fahrdienstvermittlern im Nahen Osten hat viele Gründe und spiegelt die veränderten finanziellen Rahmenbedingungen sowie das veränderte Konsumverhalten in der Region wider. Zu diesen Faktoren zählen unter anderem: die breitere Akzeptanz digitaler Bankdienstleistungen in der Region, wodurch mehr Menschen Zugang zu eigenen Konten haben (über 60 % besitzen mindestens eine dieser Arten von Konten); die im Vergleich zu Bargeld höhere Sicherheit bei Kartenzahlungen – was durch die in dieser Region verbreiteten Sicherheitsbedenken im Bereich der persönlichen Finanzen verstärkt wird; sowie die breiter angelegten wirtschaftlichen Verbesserungen, die durch den technologischen Fortschritt in den Gesellschaften selbst begünstigt werden.
Im Nahen Osten hat die Nutzung digitaler Zahlungsmethoden im Bereich der Fahrdienstvermittlung einen enormen Aufschwung erlebt. Schätzungen zufolge haben mittlerweile 70 % der Bevölkerung in den GCC-Staaten Zugang zu Bankdienstleistungen, und über 60 % besitzen Kredit- oder Debitkarten. Dieser Anstieg ist der starken Finanzinfrastruktur in diesen Regionen zu verdanken. Unterstützt wird er zudem durch die Bemühungen der Regierungen um bargeldlose Wirtschaften, beispielsweise durch Saudi-Arabiens „Vision 2030“, die einen Anteil bargeldloser Transaktionen von 70 % bis 2030 anstrebt. Auch die Bequemlichkeit spielt eine wichtige Rolle für die steigende Nutzung. Eine aktuelle Umfrage ergab, dass 65 % der Nutzer von Fahrdienstvermittlungsdiensten die Kartenzahlung bevorzugen, da sie Zeit spart und einfach zu handhaben ist.
Ein weiterer wichtiger Faktor für die gestiegene Akzeptanz von Zahlungsmethoden liegt in den Sicherheitsbedenken; Betrüger bevorzugen in der Regel Bargeldtransaktionen. Wenn sich Einzelpersonen für die Zahlung mit Bankkarten entscheiden, bieten sie sich einen zusätzlichen Schutz vor Diebstahlsdelikten wie Raubüberfällen.
Nach Fahrzeugtyp
Im Nahen Osten hat sich die Nutzung von Standardwagen im Markt für Fahrdienstvermittlungsdienste zu einem weit verbreiteten Trend entwickelt und andere Fahrzeugtypen wie Elektrofahrzeuge, SUVs, Luxuswagen und Fahrräder/Roller überholt. Im Jahr 2023 erwirtschaftete das Segment der Standardwagen einen Umsatz von 2.723,0 Millionen US-Dollar und soll in den kommenden Jahren mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 13 % weiter wachsen. Es gibt mehrere Gründe, warum Standardwagen in diesem Bereich die bevorzugte Wahl sind. Beispielsweise machen die Kosten und die Verfügbarkeit von normalen Autos sie ideal für den Einsatz in Fahrdienstvermittlungsdiensten. Limousinen, die als Standardfahrzeuge gelten, sind in der Regel günstiger in der Anschaffung und im Unterhalt als Luxuswagen oder SUVs. Im Nahen Osten liegt der Durchschnittspreis für einen normalen Pkw laut aktuellen Daten bei rund 20.000 US-Dollar, verglichen mit über 35.000 US-Dollar für einen SUV. Dieser erhebliche Preisunterschied ermöglicht es Fahrdienstvermittlungsunternehmen, ihre Flotten kostengünstiger zu erweitern. Darüber hinaus weisen Standardwagen auch einen geringen Kraftstoffverbrauch auf. Dies ist ein weiterer wichtiger Punkt. Die Betriebskosten hängen maßgeblich von den Benzinpreisen ab, da viele Länder im Nahen Osten sehr hohe Steuern auf die in ihren Hoheitsgebieten verwendeten Kraftstoffe erheben.
Auch die Infrastruktur spielt eine wichtige Rolle bei der Auswahl verschiedener Fahrzeugtypen für Fahrdienstvermittlungsdienste in Städten und Gemeinden dieser Regionen. Standardfahrzeuge haben im Nahen Osten die besten Chancen, sich in solchen Umgebungen schneller fortzubewegen als andere Fahrzeuge.
Die Verbreitung von Elektrofahrzeugen im Nahen Osten ist aufgrund des begrenzten Ladeinfrastrukturnetzes noch gering. Dies begünstigt jedoch die Nutzung benzinbetriebener Pkw durch Fahrer von Fahrdiensten, da es in der Region nur etwa 1000 öffentliche Ladestationen gibt und es ihnen daher schwerfällt, im täglichen Betrieb auf Elektrofahrzeuge umzusteigen. Im Gegensatz dazu sind Tankstellen in den größeren Städten der Region an jeder Ecke zu finden. Dadurch wird der Komfort konventioneller Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor im Vergleich zu alternativen Energiequellen eingeschränkt.
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Regionale Analyse
Der Markt für Fahrdienstleistungen im Nahen Osten wird von den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) dominiert, die Saudi-Arabien und Oman überholt haben. Der VAE-Markt für Fahrdienstleistungen erwirtschaftete 2023 über 1.786,8 Millionen US-Dollar und soll in den kommenden Jahren mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 15 % weiter wachsen. Dies ist vor allem auf die hochentwickelte Infrastruktur, die hohe Smartphone-Nutzung und das günstige regulatorische Umfeld zurückzuführen. Ein Grund für die herausragende Stellung der VAE in diesem Sektor sind ihre hervorragenden Transportsysteme. Sie verfügen über einige der besten Straßen und Verkehrsnetze der Region und ermöglichen so einen reibungslosen Ablauf für Fahrdienstvermittler. Im Hinblick auf die Straßenqualität belegten die VAE im Global Competitiveness Report 2022 weltweit den ersten Platz und bieten damit optimale Bedingungen für den Erfolg dieser Unternehmen. Darüber hinaus liegt der Urbanisierungsgrad bei 86,4 %, wobei dicht besiedelte Städte wie Dubai und Abu Dhabi eine besonders hohe Nachfrage nach komfortablen Transportmitteln verzeichnen.
Laut der Telekommunikationsregulierungsbehörde (TRA) lag die Internetdurchdringung bei 99 %, während der Smartphone-Besitz unter Einheimischen diesen Wert allein im Jahr 2023 übertraf. Dies bedeutet, dass Einwohner und Touristen im Nahen Osten problemlos auf Taxi-Apps und Fahrdienstvermittlungsdienste zugreifen können, da sie über ihre Geräte ständig mit dem Internet verbunden sind. Im Vergleich zu Industrieländern, in denen der Smartphone-Besitz aufgrund von Kostenfragen und anderen Faktoren möglicherweise nicht so hoch ist, profitieren deutlich mehr Nutzer von solchen Diensten. Die geringere Verfügbarkeit erfordert daher weitere Investitionen in die digitale Infrastruktur, die das Wachstum von Unternehmen wie Uber in verschiedenen Sektoren, insbesondere im Transportwesen, weiter ankurbeln dürften, da Smartphones weltweit eine so wichtige Rolle spielen.
Eine Studie von Astute Analytica zeigt, dass der Tourismus eine entscheidende Rolle bei der Steigerung der lokalen Nachfrage nach Taxidienstleistungen in den VAE spielt. Allein im letzten Jahr kamen beispielsweise 16,73 Millionen internationale Touristen nach Dubai, wo die meisten stark auf die angebotenen Taxis angewiesen sind. Da zudem rund 88 % der Bevölkerung aus Ausländern bestehen, benötigen viele Menschen schnelle und zuverlässige Transportmöglichkeiten – etwas, das nur durch Fahrdienst-Apps gewährleistet werden kann. Diese sind bei den hier lebenden Expats sehr beliebt, da sie flexible Fahrten ermöglichen, insbesondere während der Stoßzeiten.
Im Gegensatz dazu wachsen zwar die Märkte für Fahrdienstvermittlungsdienste in Saudi-Arabien und Oman, doch stehen diese Länder vor Herausforderungen wie niedrigeren Urbanisierungsraten und unterschiedlichen regulatorischen Rahmenbedingungen. Die Urbanisierungsrate in Saudi-Arabien liegt beispielsweise bei rund 84 % und damit etwas niedriger als in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), während sie in Oman bei 77 % liegt. Zudem beträgt die Smartphone-Nutzung in Saudi-Arabien etwa 91 % und in Oman rund 95 %, beides niedrigere Werte als in den VAE, was den Zugang zu Fahrdienstvermittlungs-Apps erschwert.
Führende Akteure auf dem Markt für Fahrdienstvermittlungsdienste im Nahen Osten
Überblick über die Marktsegmentierung:
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