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Japanischer Aramidfasermarkt: Nach Produkttyp (Meta-Aramid, Para-Aramid, Sonstige); Form (Filament, Stapelfaser, Gewebe, Papier); Anwendung (Sicherheit & Schutz, Reibungsmaterialien, Gummiverstärkung, Glasfasern, Reifenverstärkung, elektrische Isolierung, Luft- und Raumfahrtstrukturen & -innenausstattung, Sonstige); Endverbraucher (Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Industrie & Fertigung, Bauwesen, Elektronik & Elektrotechnik, Sport & Freizeit, Öl & Gas, Schifffahrt, Sonstige); Region – Marktgröße, Branchendynamik, Chancenanalyse und Prognose für 2026–2035

  • Letzte Aktualisierung: 20. Januar 2026 |  
    Format: PDF
     | Bericht-ID: AA01261670  

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Der japanische Markt für Aramidfasern wurde 2025 auf 209,35 Millionen US-Dollar geschätzt und soll bis 2035 auf 434,99 Millionen US-Dollar anwachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 7,75 % entspricht. Dieses Wachstum wird durch aggressive Verteidigungsausgaben und die zunehmende Elektrifizierung des Automobilsektors angetrieben.

Para-Aramid hat mit 66,35 % den größten Marktanteil. Seine Dominanz beruht auf der überlegenen Zugfestigkeit, die für die seismische Verstärkung (unter Verwendung von Technora von Teijin) und für optische Faserzugglieder erforderlich ist – Anwendungen, bei denen die thermischen Eigenschaften von Meta-Aramid nicht ausreichen.

Mit einem Marktanteil von 34,55 % ist der Automobilsektor der größte Endverbraucher. Die Nachfrage steigt aufgrund der Anforderungen an den Leichtbau von Elektrofahrzeugen rasant an. OEMs spezifizieren Aramid für die Verstärkung von Hochleistungsreifen (Bridgestone) und Hochdruck-Wasserstofftanks für Brennstoffzellenfahrzeuge wie den Toyota Mirai.

Das Segment der Filamentfasern hält einen Marktanteil von 42,17 %, da Endlosfasern für 5G-Glasfaserkabel und Reifencord unerlässlich sind. Im Gegensatz zu Stapelfasern bieten Filamentfasern die notwendige Dimensionsstabilität, um Signalverluste in Kabeln und Verformungen in Hochgeschwindigkeits-Elektrofahrzeugreifen zu verhindern.

Japans nationaler Resilienzplan (mit einem geplanten Budget von 20 Billionen Yen) ist ein entscheidender Faktor. Er schreibt den Einsatz von Aramidplatten zur Sanierung alternder Infrastruktur vor, insbesondere zur Verstärkung von Betonpfeilern gegen mögliche Erdbeben im Nankai-Graben.

Der Markt wird von einem Duopol dominiert, das von Toray Industries und Teijin Limited angeführt wird. Teijin beherrscht mit seiner Marke Technora die heimische Produktion, während Toray sowohl die heimische Kapazität als auch Importe aus seinen erweiterten koreanischen Produktionsstätten nutzt, um den industriellen Bedarf Japans zu decken.

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