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Markt für Festkörperbatterien: Nach Typ (Dünnschichtbatterie, tragbare Batterie); Kapazität (unter 20 mAh, 20–500 mAh, über 500 mAh); Anwendung (Unterhaltungselektronik und tragbare Elektronik, Elektrofahrzeuge, Energiegewinnung, Wearables und medizinische Geräte, Sonstige); Region – Marktgröße, Branchendynamik, Chancenanalyse und Prognose für 2026–2035

  • Letzte Aktualisierung: 10. Februar 2026 |  
    Format: PDF
     | Bericht-ID: AA02261708  

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Der globale Markt für Festkörperbatterien wurde im Jahr 2025 auf 1,20 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2035 auf 30,50 Milliarden US-Dollar anwachsen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 38,2 % entspricht. Dieses Wachstum wird zunächst durch die zunehmende Verbreitung von Halbfestbatterien in China und der Unterhaltungselektronik getrieben, gefolgt von der Massenmarktintegration in Elektrofahrzeuge nach 2030.

Die Preisparität wird voraussichtlich um 2034 erreicht, mit einem Zielwert von unter 80 $/kWh. Aktuell (2025–2026) kosten Prototypen von Festkörperbatterien aufgrund geringer Ausbeuten und exotischer Materialien über 800 $/kWh. Ein Wendepunkt von 110 $/kWh wird bis 2030 prognostiziert, sobald die Lieferketten für Lithiummetall und Sulfidelektrolyte ausgereift sind.

Es gibt keinen eindeutigen Gewinner; der Markt ist zweigeteilt. Sulfidelektrolyte (vorzugsweise von Toyota und Solid Power) sind aufgrund ihrer überlegenen Ionenleitfähigkeit führend bei Hochleistungs-Elektrofahrzeugen. Halbfeste/Hybrid-Elektrolyte (mit Oxid-/Polymer-Matrizen und Flüssigkeitsbenetzung) dominieren die aktuellen kommerziellen Auslieferungen in China (z. B. WeLion).

Das IRA-Programm fördert zwar die heimische Produktion, führt aber kurzfristig zu Engpässen. Zwar finanziert es Innovationen (Investitionsausgaben), doch die vorgelagerte Lieferkette für kritische Materialien wie Lithiumsulfid (Li₂S) und ultradünne Lithiumfolie ist in Nordamerika praktisch nicht vorhanden. Dies zwingt Startups, sich bei lokalen Pilotprojekten auf asiatische Vorprodukte zu stützen.

Halbfeste Batterien (mit einem Flüssigkeitsanteil von 5-10 %) stellen eine pragmatische Übergangslösung dar. Sie bieten eine verbesserte Energiedichte (~360 Wh/kg) und Sicherheit, ohne dass die massiven Investitionskosten für die Umrüstung von Trockenräumen oder Sinteröfen, die für echte Festkörperbatterien erforderlich sind, anfallen, was eine sofortige Kommerzialisierung ermöglicht (z. B. der 150-kWh-Akku von NIO).

Fertigungsausbeute und Grenzflächenstabilität. Die Verarbeitung spröder Keramik oder feuchtigkeitsempfindlicher Sulfidfilme in Gigafactory-Geschwindigkeit (Rolle-zu-Rolle) führt häufig zu Rissen oder Defekten. Darüber hinaus stellt die Aufrechterhaltung der Festkörper-Festkörper-Grenzfläche während wiederholter Ausdehnung und Kontraktion (Atmung) ohne massiven Stapeldruck weiterhin eine zentrale technische Herausforderung dar.

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