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Markt für Gewürze und Würzmittel: Nach Art (scharfe, milde, aromatische und Kräutergewürze); Würzmittelart (Salze, Pfeffer, Zucker und milde Süßungsmittel, Säuren); Vertriebskanal (online und offline); Anwendung (Fleisch- und Geflügelprodukte, Snacks und Fertiggerichte, Suppen, Soßen und Dressings, Backwaren und Süßwaren, Sonstiges); Endverbraucher (privat und gewerblich); und Region – Branchendynamik, Marktgröße, Chancen und Prognose für 2026–2035

  • Letzte Aktualisierung: 29. Dezember 2025 |  
    Format: PDF
     | Bericht-ID: AA0922303  

BERICHTSUMFANG

BerichtattributeDetails
Marktgröße und Wert im Jahr 202530,57 Mrd. US-Dollar
Erwartete Einnahmen im Jahr 203571,71 Mrd. US-Dollar
Historische Daten2020-2024
Basisjahr2025
Prognosezeitraum2026-2035
EinheitWert (Mrd. USD)
CAGR8.9%
Abgedeckte SegmenteNach Art, Gewürzart, Endverbraucher, Vertriebskanal, Anwendung, Region
Wichtige Unternehmen                                                                                         McCormick & Company, Inc. (USA), Olam International (Singapur), Ajinomoto Co. Inc. (Japan), Associated British Foods plc (Großbritannien), Kerry Group plc (Irland), Sensient Technologies Corporation (USA), Döhler Group (Deutschland), SHS Group (Irland), Worlée Gruppe (Deutschland), Watkins Incorporated (USA), Ariake Japan Co. Ltd (Japan), MDH (Indien), Weitere bedeutende Akteure
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HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Der globale Markt für Gewürze und Würzmittel wurde im Jahr 2025 auf 30,57 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2035 einen Umsatz von 71,71 Milliarden US-Dollar generieren, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 8,9 % im Prognosezeitraum 2026–2035 entspricht.

Zu den Schwergewichten des globalen Gaumens zählen schwarzer Pfeffer, der etwa 38 % des Handelsvolumens ausmacht; Chilischoten mit einem Handelswert von über 1,5 Milliarden US-Dollar; Kreuzkümmel, unverzichtbar in der Küche des Nahen Ostens und Indiens; Kurkuma, das aufgrund von Wellness-Trends den größten Wertzuwachs verzeichnet; und Ingwer, bei dem die Bio-Exportmengen im Jahr 2025 um 18 % steigen werden.

Indien ist unangefochtener Marktführer und trägt mit einer Eigenproduktion von 6,2 Millionen Tonnen fast 44 % zur Weltproduktion bei. China folgt an zweiter Stelle und dominiert die Knoblauch- und Ingwerproduktion. Vietnam bleibt das strategische Drehkreuz für Pfefferexporte, während Indonesien (Nelken) und Brasilien (Pfeffer) wichtige Akteure im globalen Produktionszentrum mit einem Volumen von 14 Millionen Tonnen sind.

Die Einführung neuer US-Zölle im August 2025 hat die Lieferketten erheblich beeinträchtigt. Ein allgemeiner Basiszoll von 10 %, ergänzt durch spezifische Zölle von 46 % auf vietnamesische Gewürze und Vergeltungszölle von bis zu 145 % auf chinesischen Knoblauch und Paprika, hat Importeure gezwungen, ihre Beschaffung auf Indien und Brasilien auszuweiten. Zudem sind die Frachtkosten sprunghaft angestiegen; die Versandkosten von Vietnam in die USA erreichen rund 3.700 US-Dollar pro Container.

Der Markt konzentriert sich auf vier große Unternehmen: McCormick & Company, Marktführer mit einem Nettoumsatz von 6,6 Milliarden US-Dollar; die Kerry Group, ein Schwergewicht in den Bereichen Geschmack und Forschung & Entwicklung; Ajinomoto Co., Inc., das den Markt für Geschmacksverstärker beherrscht; und die Olam Group (ofi), die als Rückgrat der globalen Lieferkette vom Acker bis zur Fabrik dient.

Der asiatisch-pazifische Raum wird voraussichtlich 2025 einen beeindruckenden Marktanteil von 67,30 % halten. Diese Dominanz ist darauf zurückzuführen, dass die Region sowohl der weltweit größte Produzent (angeführt von Indien und Vietnam) als auch eine riesige Konsumentenbasis darstellt. Nordamerika folgt als zweitgrößter Markt, angetrieben von einer hochwertigen industriellen Verarbeitung und einer starken Importabhängigkeit zur Deckung der Nachfrage nach Fertiggerichten.

Der Markt für Gewürze und Würzmittel steht vor drei großen Herausforderungen: dem Klimawandel, der aufgrund ungewöhnlicher Wetterbedingungen zu Ertragsschwankungen von 30-35 % bei Nutzpflanzen wie Kreuzkümmel und Paprika geführt hat; der Verfälschung von Produkten, die Reputationsrisiken birgt und die Nachfrage nach Rückverfolgbarkeit erhöht; und geopolitischen Spannungen, insbesondere Handelszöllen, die die Kostenstrukturen verändern und die Konsolidierung kleinerer Exporteure erzwingen.

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