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Windenergiemarkt: Analyse nach Komponenten (Turbine, Tragstruktur, elektrische Infrastruktur, Sonstiges); Standort (Onshore und Offshore); Anwendung (Versorgungsunternehmen und Nicht-Versorgungsunternehmen); Region – Marktgröße, Branchendynamik, Chancenanalyse und Prognose für 2026–2035

  • Letzte Aktualisierung: 15. Januar 2026 |  
    Format: PDF
     | Bericht-ID: AA01261652  

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Der globale Windenergiemarkt wurde im Jahr 2025 auf 109,9 Milliarden US-Dollar geschätzt. Prognosen zufolge wird er bis 2035 auf 287,9 Milliarden US-Dollar anwachsen, was einem robusten durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 10,11 % von 2026 bis 2035 entspricht. Dieses Wachstum wird durch massive Kapazitätserweiterungen, insbesondere im Offshore-Bereich und in den wachstumsstarken asiatischen Märkten, angetrieben.

Der asiatisch-pazifische Raum dominiert den Markt mit einem Anteil von 42 %, vor allem dank China, das 2024 für 68,2 % der weltweiten Kapazitätserweiterungen (80 GW) verantwortlich war. Chinas massive Anlagen zur Erzeugung sauberer Energien und Indiens revitalisierte Auktionsverfahren untermauern diese regionale Hegemonie und stellen das Mengenwachstum in den westlichen Märkten in den Schatten.

Offshore-Projekte erfordern deutlich höhere Investitionskosten von durchschnittlich 3–4 Millionen US-Dollar pro MW im Vergleich zu 1–1,3 Millionen US-Dollar bei Onshore-Projekten. Die Umsatzdominanz wird zusätzlich durch die komplexe maritime Logistik und den Einsatz von hochwertigen Megaturbinen mit einer Leistung von über 15 MW verstärkt, die spezialisierte Schwergutschiffe und Unterwasserinfrastruktur benötigen.

Die Zahl der Stromabnahmeverträge (PPAs) für Unternehmen ist stark angestiegen; allein in Europa haben private Unternehmen im Jahr 2024 Verträge über 19 GW abgeschlossen. Der KI-Boom ist ein entscheidender Faktor, da Rechenzentren 70 % dieser Nachfrage ausmachten und damit neben traditionellen staatlichen Auktionen effektiv Großprojekte absicherten.

Der Markt ist von regionalen Giganten dominiert. Vestas verzeichnet einen Rekordauftragsbestand von 63,4 Milliarden Euro, während GE Vernova für 2024 Aufträge im Wert von 44,1 Milliarden US-Dollar sicherte. Chinesische Hersteller wie Goldwind und Envision dominieren jedoch weltweit nach Produktionsvolumen und belegen neun der 15 Spitzenplätze im Lieferantenranking.

Im Windenergiemarkt verlagert sich der Kapitalfluss von der reinen Anlagengenerierung hin zur Stärkung der Lieferkette. 2024 wurden 3 Milliarden US-Dollar in US-amerikanische Produktionsanlagen investiert, während die weltweiten Netzinvestitionen 390 Milliarden US-Dollar erreichten, um Engpässe bei der Netzanbindung zu beheben. Darüber hinaus haben sich die Investitionen in Batteriefabriken mit 74 Milliarden US-Dollar nahezu verdoppelt, um Hybridprojekte zu unterstützen.

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