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Markt für Elektrobusse: Analyse nach Batterietyp (Festkörperbatterie, Lithium-Ionen-Batterie, Ultrakondensator-Batterie-Hybridsysteme, Blei-Säure-Batterie); Antriebsart (Plug-in-Hybrid-Elektrobus, Hybrid-Elektrobus, Batterie-Elektrobus, Brennstoffzellen-Elektrobus, Oberleitungs-Elektrobus); Anwendung (Shuttle-Services auf der letzten Meile, Flughafen-Shuttle, Stadtverkehr, Überlandverkehr, Tourismus-/Sightseeing-Busse, Schülertransport, Mitarbeitertransport für Unternehmen); Busgröße/Länge < 6 Meter (Mini-/Kurzbusse), 6–8 Meter (Midi-Busse), 9–12 Meter (Standard-/Stadtbusse), > 12 Meter; Busaufbau (Gelenkbus, Hochflurbus, Niederflurbus, Doppeldeckerbus, Reisebus/Fernreisebus); Ladeart/Ladeinfrastruktur (Gelegenheitsladung, Depotladung, Wechselbatteriesysteme, Wasserstofftankstellen (für Brennstoffzellen-Elektrobusse)). Batteriekapazität (< 100 kWh, 100–200 kWh, 201–350 kWh, > 350 kWh); Region – Marktgröße, Branchendynamik, Hauptakteure, Chancenanalyse und Prognose für 2026–2035

  • Letzte Aktualisierung: 15. Januar 2026 |  
    Format: PDF
     | Bericht-ID: AA01261662  

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Der globale Markt für Elektrobusse wurde im Jahr 2025 auf 35,95 Milliarden US-Dollar geschätzt. Prognosen zufolge wird er bis 2035 auf 117,57 Milliarden US-Dollar anwachsen, was einer robusten durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 12,58 % im Prognosezeitraum (2026–2035) entspricht. Treiber dieses Wachstums sind groß angelegte öffentliche Beschaffungsprogramme wie Indiens PM-eBus Sewa und das US-amerikanische EPA-Programm für saubere Schulbusse.

Hersteller stellen verstärkt auf Lithium-Eisenphosphat-Batterien (LFP) um, wodurch der Bedarf an flüchtigem Kobalt und Nickel entfällt. Darüber hinaus verfolgen OEMs Beschaffungsstrategien, die auf China-Plus-One-Produkte setzen, diversifizieren ihre Produktion und verlagern sie nach Ungarn und Südkorea. Zudem streben sie durch direkte Investitionen in den Bergbau eine vertikale Integration an, um sich gegen Rohstoffpreisinflation abzusichern.

LFP erzielte im Markt für Elektrobusse einen Umsatzanteil von 92 %, vor allem aufgrund seiner Sicherheit und Langlebigkeit. LFP-Akkus überstehen über 4.000 Ladezyklen – was der Betriebsdauer von Bussen von 12 bis 15 Jahren entspricht – und bieten im Vergleich zu Nickel-Mangan-Kobalt (NMC) eine überlegene thermische Stabilität. Dadurch sind sie die sicherere Wahl für den städtischen Nahverkehr mit hoher Verkehrsdichte.

Die Infrastruktur ist weiterhin fragmentiert, wobei die USA deutlich hinter China zurückliegen. Die Branche reagiert darauf mit der Standardisierung des Megawatt-Ladesystems (MCS), um Ausfallzeiten in den Depots zu reduzieren. Darüber hinaus ermöglicht die Integration der Vehicle-to-Grid-Technologie (V2G) den Betreibern, die Energiekosten um bis zu 20 % zu senken und Busse so zu aktiven Netzressourcen zu machen.

Da allein in den USA bis 2028 voraussichtlich 35.000 Techniker fehlen werden, gründen OEMs eigene Schulungsakademien und kooperieren mit Organisationen wie dem IMI und der ASE. Verkehrsbetriebe setzen Train-the-Trainer-Programme ein, um ihre Dieselmechaniker schnell in den Bereichen Hochspannungssicherheit und -wartung weiterzubilden.

Die Akteure im Markt für Elektrobusse nutzen kombinierte Finanzierungsformen, darunter grüne Anleihen für zinsgünstiges Kapital und Battery-as-a-Service (BaaS)-Leasingmodelle. BaaS verlagert die Batteriekosten von Investitionskosten (CAPEX) zu Betriebskosten (OPEX) und senkt so die Markteintrittsbarrieren deutlich. Diese finanzielle Neuausrichtung ist entscheidend, um die bis 2026 in den wichtigsten Märkten erwartete Gesamtbetriebskostenparität mit Dieselbussen zu erreichen.

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