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Markt für Nierenerkrankungen im Endstadium: Nach Behandlungsform (Transplantation und Dialyse); Region – Marktgröße, Branchendynamik, Unternehmen, Technologie, Chancenanalyse und Prognose für 2026–2035

  • Letzte Aktualisierung: 01. Februar 2026 |  
    Format: PDF
     | Bericht-ID: AA02261697  

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Der globale Markt für Nierenerkrankungen im Endstadium wurde 2025 auf 152,64 Milliarden US-Dollar geschätzt. Prognosen zufolge wird er bis 2035 auf 573,86 Milliarden US-Dollar anwachsen, was einer starken durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 14,16 % entspricht. Dieses Wachstum wird durch die zunehmende Verbreitung von Zivilisationskrankheiten und den Ausbau der Infrastruktur für die Nierenversorgung in Schwellenländern angetrieben.

Das ESRD Treatment Choices (ETC)-Modell ist ein verpflichtendes System zur Anpassung der Vergütung, das Leistungserbringer finanziell bestraft, die auf die Dialyse im Zentrum setzen. Es erzwingt eine strategische Neuausrichtung hin zur Heimhämodialyse (HHD), Peritonealdialyse (PD) und Transplantation und macht die häusliche Versorgung damit zum neuen Rentabilitätsstandard für US-amerikanische Leistungserbringer.

Der asiatisch-pazifische Raum dominiert den globalen Markt für Behandlungen von Nierenerkrankungen im Endstadium mit einem Marktanteil von fast 37 %, was vor allem auf die hohen Patientenzahlen in China und Indien zurückzuführen ist. Obwohl die Erstattungssätze niedriger sind als im Westen, garantieren staatliche Initiativen wie Indiens nationales Dialyseprogramm und Chinas Infrastrukturausbau ein stetiges Mengenwachstum für Hersteller, die wettbewerbsfähige Preise anbieten können.

Für den Transplantationssektor wird ein jährliches Wachstum von 15,38 % prognostiziert, das schneller ist als das der Dialyse. Dieser Aufschwung wird durch das neue Vergütungsmodell „Increasing Organ Transplant Access“ (IOTA) der CMS (Centers for Medicare & Medicaid Services) und Fortschritte in der Xenotransplantation (Transplantation vom Schwein auf den Menschen) befeuert, die darauf abzielen, die chronische Organknappheit im Laufe des nächsten Jahrzehnts zu beheben.

Mit der Markteinführung des 5008X-Systems durch Fresenius im Jahr 2025 wird die Hochvolumen-Hämodiafiltration in den USA endlich eingeführt – ein Standard, der bisher Europa vorbehalten war. Dies löst einen massiven Geräteaustausch aus, da Kliniken ihre Geräte modernisieren, um diese Therapie anbieten zu können, die deutlich höhere Überlebensraten als die Standard-Hämodialyse bietet.

Um den steigenden Personalkosten entgegenzuwirken, investieren Unternehmen in die automatisierte Peritonealdialyse (APD) mit Fernüberwachung und in benutzerfreundliche Heimhämodialysegeräte (wie Tablo). Diese Technologien reduzieren die Abhängigkeit vom Pflegepersonal in den Dialysezentren, indem sie Patienten befähigen, ihre Behandlungen sicher zu Hause durchzuführen.

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